Robert Wyatt

Robert WyattWie gesagt: Wunderbare Weihnacht. Jetzt tauchen schon Geschenke auf, die man nie und nimmer für möglich gehalten hätte. Ab 15. Dezember veröffentlichen Hot Chip drei ihrer so beliebten Lieder als kostenlose Downloads auf der Band-Homepage. Natürlich, derzeit scheinen die Londoner ungefähr täglich einen Remix rauszuhauen und sind also konstant gegenwärtig.

    Um nicht zu sagen ein bisschen nervig, da die Zweitverwertungsabteilung der Londoner selten die Güte der eigenen Kompositionen erreicht. Richtig gut war bisher bloß die Version von Skreams Dubstep-Hymne »Midnight Request Line«. Doch auf den neuen Versionen von »Made In The Dark«,»Whistle For Will«, and »We’re Looking For A Lot of Love« ist nicht der genderwirbelnde Countertenor Alexis Taylors zu hören, sondern eben jenes Labyrinth kommunizierender Röhren, das dem 1945 geborenen Robert Wyatt eigen ist.

    Der Promo-Effekt gilt beiden Seiten. Hot Chip als die Konsensgruppe des geschmackssicheren Pop lädt sich ein bisschen Musikgeschichte auf, zumal Wyatt-Fan Alexis Taylor ja die Liner Notes zu Wyatts 2007er-Werk »Comicopera« geschrieben hat. Und in diesen Wochen des November und Dezember veröffentlicht der englische Indie-Riese Domino das Solo-Gesamtwerk des Soft Machine-Mitbegründers Wyatt. Die Aktion mündet in einer Wyatt-CD-Box, die für den 8. Dezember angekündigt ist. Ins Gespräch kam der bärtige Kommunist mit Hot Chip, als die Band den aktuellen Song »This Summer Night« von Bertrand Burgalat und Robert Wyatt remixten. Hier das Video zum Original.

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