Rich And Kool

»Dance Motherfucker!« steht auf ihrer Myspace-Seite, und zum Tanzen lädt der krachige Elektro-Rock mit seinen durchgehend emotionalen Texten tatsächlich ein. Serge Kool, Rich, Nachlader und James DNA legen mit Rich And Kool die richtige Mischung für Indietronika-Slacker der dritten Generation vor, gleichermaßen aber auch Britpop wie Euro-Disko. Das entstehende Achtziger/Neunziger-Gebräu lebt vor allem hier und jetzt, fusioniert, baut Brücken, will – das ist klar – Aufmerksamkeit erregen. So ist es fast unspektakulär, dass sich im Bandlebenslauf fast durchweg bekannte Namen versammelt haben. Teile des Albums wurden im Neubauten-Studio aufgenommen, andere in den Kreuzberger Trixx-Studios. Moses Schneider hatte auch seine Finger im Spiel, ihr Album wurde aber doch federführend von Serge Kool und der Band selber produziert. Ihre Songs erzählen von Frauen von anderen Planeten, gefährlichen Augenspielen und von Sonnenschein durchfluteten Tagen, die in angedeuteten Mord-Szenarien enden. Nebenbei greift man Bands wie Chikinki, IAMX oder Bloc Party durch Remixe unter die Arme – Letztere haben sie auf deren Einladung auf Deutschlandtour supported. Und natürlich haben Rich And Kool mehr als Namedroping zu bieten: »Back To You« könnte schon bald fester Bestandteil jeder Kellerparty werden.

LABEL: Nois-o-lution

VERTRIEB: Indigo

VÖ: 18.05.2007

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