Review: Soulsavers It’s Not How Far You Fall, It’s The Way You Land

»Is There Gonna Be A Revival Tonight? Lord, Let There Be A Revival Tonight! Why Am I So Blind With My Eyes Wide Open? I Need You So Insane. Put An End To My Suffering«. Das sind die berührendsten ersten Textzeilen einer Platte in diesem Jahr, gesungen von Gastsänger Mark Lanegan – im echten Leben Mitglied der Screaming Trees, der Queens Of The Stone Age und Duettpartner von Greg Dullis The Twilight Singers und Isobell Campbell. Ihn unterstützen im Eröffnungsstück »Revival« ein Gospelchor, dazu ein Stage Piano und ein live gespielter Album-bestimmender Trip-Hop-Beat der beiden Soulsavers Machin und Glover. Der Einbezug von Lanegan war eine gute Entscheidung, auf acht von zwölf Stücken hören wir Lanegan singen, leiden, hauchen wie keinen Zweiten

Als sei der eine herausragende Sänger nicht genug, werden noch Will Oldham, der Mancunian Goodwin von den Doves und PW Long (Wig, Mule, jetzt seit drei Alben solo) integriert. Die drei auf dem Album enthaltenen Coverversionen, ursprünglich Kompositionen von Spain, Neil Young und den Rolling Stones, sind allesamt gelungen, und im Falle der Stones und von Young, hier singen Oldham und Lanegan im Duett, eindeutig besser, tiefgründiger, emotional überzeugender als die Originale. Wie die Soulsavers ganz richtig mitteilen, die Einfl üsse sind klar: (die Drogen von) Velvet Underground, (das Dunkel von) Joy Division, (die Wut von) Public Enemy, (die Trauer des) Nick Drake.

LABEL: V2 Records

VERTRIEB: RTD

VÖ: 30.03.2007

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