Reformgedanken

achung der Rechteverwertung vor.

Bislang müssen Künstler ihre Werke in jedem EU-Land bei den jeweiligen Verwertungsgesellschaften, wie beispielsweise der GEMA, für jeweils etwas 9.500 bis 19.000 Euro anmelden. Künftig sollen die Gesellschaften grenzüberschreitend tätig werden dürfen, so dass eine Lizenz dann europaweit gelte, wodurch Lizenzverhandlungen für Downloadshops deutlich vereinfacht würden.

Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy erklärte: "Wir müssen die Musik-Lizenzierung für das Internet verbessern. Solange es keine europaweiten Urheberrechtslizenzen gibt, ist es für neue Online-Dienste in Europa schwer, ins Geschäft zu kommen. Deshalb schlagen wir ein europaweites Rechteclearing vor. Dabei geht es nicht darum, Inhalte möglichst billig anzubieten; vielmehr sollen die Werkschöpfer Europas den Löwenanteil der online erzielten Einnahmen erhalten." An den bestehenden Rechten für Musik im Radio, Fernsehen und anderen Verbreitungsmöglichkeiten solle sich jedoch nichts ändern.

Nach einer dreiwöchigen Anhörungsphase will McCreevy im Oktober entscheiden, ob er die Pläne in einer Richtlinie umsetzt oder lediglich einer Empfehlung an die EU-Staaten weitergibt.

27,2 Millionen Euro wurden 2004 in Europa für Musikdownloads ausgegeben, in den USA dagegen immerhin 207 Millionen Euro. Zu wenig, findet die EU-Kommission und schlägt daher eine Vereinfachung der Rechteverwertung vor.nnBislang müssen Künstler ihre Werke in jedem EU-Land bei den jeweiligen Verwertungsgesellschaften, wie beispielsweise der GEMA, für jeweils etwas 9.500 bis 19.000 Euro anmelden. Künftig sollen die Gesellschaften grenzüberschreitend tätig werden dürfen, so dass eine Lizenz dann europaweit gelte, wodurch Lizenzverhandlungen für Downloadshops deutlich vereinfacht würden.nnBinnenmarktkommissar Charlie McCreevy erklärte: "Wir müssen die Musik-Lizenzierung für das Internet verbessern. Solange es keine europaweiten Urheberrechtslizenzen gibt, ist es für neue Online-Dienste in Europa schwer, ins Geschäft zu kommen. Deshalb schlagen wir ein europaweites Rechteclearing vor. Dabei geht es nicht darum, Inhalte möglichst billig anzubieten; vielmehr sollen die Werkschöpfer Europas den Löwenanteil der online erzielten Einnahmen erhalten." An den bestehenden Rechten für Musik im Radio, Fernsehen und anderen Verbreitungsmöglichkeiten solle sich jedoch nichts ändern.nnNach einer dreiwöchigen Anhörungsphase will McCreevy im Oktober entscheiden, ob er die Pläne in einer Richtlinie umsetzt oder lediglich einer Empfehlung an die EU-Staaten weitergibt.

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