RECHNEN IST SCHWER…

Im Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München ist der schnellste Computer Deutschlands in Betrieb gegangen.
Der Supercomputer "Hitachi SR 8000-F1" ermöglicht es, große Datenmengen zu bearbeiten, um komplexe wissenschaftliche Fragestellungen zu lösen, zum Beispiel Simulationen von Autounfällen und regionale Klimamodelle. Der SR 8000-F1 ist 23 Tonnen schwer, verfügt mit 1,3 Terabyte über den Hauptspeicher von rund 5.000 durchschnittlichen PCs. Seine Rechenleistung von 2.016 Gigaflops (Flop = Abk. für Floatingpoint Operation per Second, Maß für das Leistungsvermögen von Computern, z. B. 1 Megaflop = 1 Mio. Gleitkommaoperationen pro Sekunde) entspricht der Kapazität von etwa 6.700 PCs. Er benötigt 610 Kilowatt Strom, was dem Strombedarf von rund 2.000 PCs entspricht (mehr Infos stehen hier ). Natürlich stellt sich das LRZ so einen LKW nicht einfach für Wetterspielereien in die Hütte. Vielmehr möchte man in der Liste der 500 weltweit schnellsten Computer vom jetzigen Platz 17 ein paar Plätze gutmachen. Der Supercomputer des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach war bisher schneller als der bayerische KonkurrentK, belegte gar Platz zehn der Weltrangliste. Angeführt wird das Feld erwartungsgemäss von den USA und Japan.

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