Rauschgiftquartett

RauschgiftAuch schon gegessen: Dominosteine. Es wird also Zeit für die überaus beliebte spex.de-Serie »Wunderbare Weihnacht«. Da kommt uns die Hamburger Firma Weltquartett gerade recht. Im Sommer begeisterte das Geschäftsführer-Duo Jürgen Kittel und Jörg Wagner noch die Boulevard-Presse mit den beiden ersten Quartett-Veröffentlichungen des Unternehmens. Denn da schlechte News gemäß eines Bonmots der Journaille-Szene immer gute News sind, lässt sich mit der Erwähnung von Malaria, Cholera, Pest, Lepra, Typhus, AIDS, Milzbrand und derlei im Seuchen-Quartett bestimmt Auflage machen. Noch gieriger stürzten sich, dem selben Mechanismus folgend, Stern und bild.de auf das Tyrannen-Quartett. »Darf man mit Adolf Hitler Quartett spielen?« fragte ethisch ganz korrekt bild.de.

    Nun ist es an der Zeit für Schlagzeilen wie »Dröhnung à la carte«. Im neuen Rauschgift-Quartett treten die acht Quartettgruppen Sedativa, Narkotika, Stimulantia, Psychedelika, Opiate/Opioide, Amphetamine, Zauberkräuter, Designerdrogen gegeneinander an. Jede Substanz wird unterteilt in die Kategorien Konsum (belegt) seit, Wirkungsdauer, Preis pro Rausch, Konsumenten (weltweit), Drogentote jährlich (weltweit), und los geht der Schlagabtausch.

Rauschgiftquartett

Am Freitag, den 21. November wird der Release in Hamburg gefeiert. Die Einladung lautet wie folgt:

Liebe Freunde, Bildungsbürger, User,
nach TYRANNEN und SEUCHEN präsentiert WELTQUARTETT nun brandaktuell den dritten Teil aus der Reihe ›Geißeln der Menschheit‹: DAS RAUSCHGIFTQUARTETT. Die einschlägigsten Substanzen aus Flora und Pharma auf 32 Spielkarten. Aus Anlass des 35. Todestages von Conny Kramer (die Älteren erinnern sich?), lädt Weltquartett am kommenden Freitag, den 21. November um 20 Uhr in die Räume von FREIHEIT & ROOSEN zum offiziellen Rauschgiftquartett Release Abend. Wissenswertes, Unterhaltsames und Abschreckendes rund um das Thema Drogen und Suchtmittel. Neben kurzen Filmen und informativen Texten erhält der interessierte Gast Gelegenheit bei einer Verkostung (Alkohol, koffeinhaltige Getränke, etc.) Auswirkungen auf Körper und Geist im Selbstversuch zu erfahren. Im Anschluss legen erfahrene DJs Musik von toten Rauschgiftsüchtigen auf.
›Unser Ziel muss eine Gesellschaft sein, die Rausch einmal genauso ächtet wie Kannibalismus.‹(Dr. Helmut Kohl)

 

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