Psychos aller Sparten: Fünf Filme über Wahn(sinn), die man gesehen haben sollte

Plädoyers für das tägliche Durchdrehen: Fünf Besprechungen empfehlenswerter, irrwitziger Streifen, die man gesehen haben sollte (oder besser mindestens zweimal anschauen muss) – in willkürlicher und wertfreier Zusammenstellung.

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#1 Inherent Vice

USA 2014
Regie: Paul Thomas Anderson
Mit Joaquin Phoenix, Katherine Waterston, Josh Brolin, Reese Witherspoon u. a.

Oscar Wilde sagte einmal, er liebe einfache Genüsse, weil sie die letzte Zuflucht des Komplizierten seien. Der Einsiedlerschriftsteller Thomas Pynchon macht sich zum selben Thema vermutlich seine eigenen Gedanken – eine Unzahl völlig unterschiedlicher, weit abschweifender Gedanken nämlich. Paul Thomas Anderson, der nun den 2009 erschienenen Pynchon-Roman Inherent Vice für die Kinoleinwand adaptierte, ist seltsam verschachtelten Verschleierungsplots gegenüber ebenfalls nicht abgeneigt, das hat er mit Kniffel-Film-Klassikern wie Magnolia oder The Master bewiesen. Anderson erklärte, man solle seinen neuen Film am besten gleich zweimal ansehen – nicht ohne anzufügen, dass ein Regisseur wohl seinen Job nicht vernünftig erledigt, wenn das nötig wird. Das klingt interessant – und alles andere als beruhigend. Und es deutet bereits an, womit man es bei Inherent Vice zu tun bekommt: mit jeder Menge Unannehmlichkeiten.

Doc Sportello, ein rehäugiger Detektiv und Hippie, der wohl einen isländischen Vulkan wegrauchen könnte, ist der ideale Begleiter auf diesem Trip der Absonderlichkeiten. Doc, mit traumwandlerischer Meisterschaft von Joaquin Phoenix gespielt, verspricht seiner alten Flamme Shasta (Katherine Waterston), einen verschwundenen Immobilienhai wiederaufzuspüren. Im Grunde lässt er sich aber einfach auf einer Peyotewolke durch Los Angeles treiben, von einer wirren Begegnung zur nächsten. Den historischen Kontext für die sich etwas qualvoll windende Story bilden die USA im Jahr 1970. Die Hippies müssen ihren hochtrabenden Idealismus aufgeben, nachdem die Subkultur durch Charles Manson und den Blutrausch seiner Family vergiftet wurde. Zeitgleich versucht das konservative Amerika wieder an seine Vormachtstellung in den Fünfzigerjahren, nach Ende des Zweiten Weltkriegs und vor Vietnam, anzuknüpfen. Dieser Kulturkampf wird in Andersons Film von Bigfoot verkörpert, einem Polizisten mit absurd widersprüchlichem Wesen, den Josh Brolin grandios und mit reichlich Augenzwinkern spielt.

Überhaupt kommt Anderson der aktuelle Hollywoodtrend oder, wie Filmproduzenten es ausdrücken würden: die ökonomische Notwendigkeit entgegen, so viele Stars wie irgendwie möglich für einen Film zu casten. Das passt hervorragend zu Pynchons literarischer Vorlange, und so bekommt Doc es mit einem ganzen Karussell an Charakteren zu tun, etwa mit einem umwerfend schmierigen Zahnarzt (Martin Short), mit einem flüsternden Saxofonisten (Owen Wilson) oder mit einer fantastisch frisierten Staatsanwaltsstellvertreterin (Reese Witherspoon).

Inherent Vice

Obwohl oder gerade weil Anderson Erfahrung mit langen Einstellungen, skurrilen Wendungen und unorthodoxen Drehmethoden hat, bekommt das Publikum wenig Gelegenheit, sich emotional auf das Setting einzulassen. Andersons Filme rufen unweigerlich ein breites Spektrum unterschiedlichster Reaktionen hervor, und Inherent Vice wird da bestimmt keine Ausnahme machen. Der Film wird zu Recht ausgiebig diskutiert werden. Er bietet reichlich Stoff für Kulturhistoriker, Psychologen und Wehrdienstverweigerer. Trotzdem reichen zweieinhalb Stunden nicht aus, um die komplexen Themen und Charaktere eines Pynchon-Romans auszuleuchten – was Anderson selbst durchaus eingesteht. Doch ohne rechten Spannungsbogen und ohne sinnstiftende Orientierungspunkte fühlt man sich vom Regisseur immer ein wenig im Stich gelassen. Soviel sei noch verraten: Sollte das Sequel Hot Tub – Der Whirlpool ist ’ne verdammte Zeitmaschine II normalerweise eher Euer Fall sein, dann werdet Ihr bei Inherent Vice ganz schön im Dunkeln tappen. Falls nicht: Schaut Euch den Film zweimal an, oder besser noch: Lest das Buch.

TEXT: Clayton Nemrow

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#2 The Babadook

Australien 2014
Regie: Jennifer Kent
Mit Essie Davis, Noah Wiseman u. a.

»If it’s in a word or it’s in a look, you can’t get rid of the Babadook!« Die erste Zeile des unheilvollen Kinderreims, der in Jennifer Kents Spielfilmdebüt das titelgebende Monster beschwört, trägt des Rätsels Lösung bereits beiläufig in sich: Da die Ungeheuer, die uns verfolgen, meist nur verzerrte Abbilder unseres Selbst sind, können wir sie niemals loswerden – nur zähmen und mit ihnen leben. Diese ambivalente Sichtweise ist beispielhaft für Kents klug konstruierte Horrorparabel. Der metaphorische Subtext des Films könnte zur Annahme verleiten, The Babadook sei ein Horrorfilm für Leute, die keine Horrorfilme mögen. In Wirklichkeit aber zeigt er auf, dass das oft geschmähte Genre noch immer nuancierte Familienporträts und messerscharfe Psychogramme hervorzubringen vermag.

Nach Jahren von uninspirierten Remakes und Folterstreifen regt sich nämlich wieder etwas im Horrorfilm: die Lust an der vertrackten, psychologischen Erzählung. In The Babadook äußert sich das in der präzisen Verflechtung des Unheimlichen mit dem Unterbewussten. Kents Film ist kein Monsterfilm, den man auch als Familiendrama deuten kann, er transzendiert diese interpretatorischen Kategorien und ist deswegen so beunruhigend. Organisch entwickelt die australische Regisseurin aus ihrem Plot heraus die »Geburt« des bedrohlichen Mister Babadook – eine Art Butzemann aus einem Kinderbuch. Amelia, die Protagonistin des Films, lebt mit ihrem kleinen Sohn Samuel in einem viel zu großen, düsteren Haus. Der Vater starb bei einem Autounfall auf dem Weg zur Entbindung des Kindes. Für Samuel war der Vater also schon immer eine unsichtbare, schuldbelastete Präsenz, die er nur aus Erzählungen kennt. Als der Junge im Haus auf das mysteriöse Buch stößt, scheint die Hauptfigur, ein bösartiges, kriechendes Schattenwesen, das sich in den vielen dunklen Ecken des Hauses verbirgt, die Leere zu füllen, die der tote Vater hinterlassen hat.

Die Monsterfigur bleibt aber nicht unhinterfragt: Bald wird deutlich, dass es vor allem Amelia ist, die dem Wahnsinn buchstäblich alle Türen geöffnet hat. Schauspielerin Essie Davis verkörpert diese extreme Rolle bravourös, vor allem aber ist Kents Konstruktion der Figur zu loben: Die Horrorstereotypen des Weiblichen (die Ikone, die Hysterische, die Boshafte) schwingen mit, ergeben in Kents Hand aber ein differenziertes Bild einer erschöpften, traumatisierten Frau im inneren und äußeren Kampf mit ihren Dämonen.

TEXT: Tim Lindemann

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#3 Whiplash
USA 2014
Regie: Damien Chazelle
Mit Miles Teller, J. K. Simmons u. a.

Musik kann reine Zerstreuung sein. Sie kann Leidenschaft oder Arbeit bedeuten – für einige wenige Menschen aber ist sie Medium zur Selbstoptimierung, eine dem Leistungssport ähnliche Disziplin, bei der es schlichtweg darauf ankommt, der oder die Beste zu sein. Um solche Ausnahmemusiker dreht sich Damien Chazelles Film Whiplash. Einen besonderen Schwerpunkt legt der junge Regisseur, der hier die Geschichte seiner eigenen Musikerkarriere frei nacherzählt, auf den Preis, den es für einen Platz an der Spitze der jeweiligen Disziplin zu zahlen gilt: die Angst, die Schmerzen und Strapazen, die man bereit ist auf sich zu nehmen, die persönlichen Werte, die man dem Erfolg opfert.

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Chazelles Protagonist und Alter Ego ist Andrew (Miles Teller), ein 19-jähriger Schlagzeugstudent an der renommiertesten Musikhochschule New Yorks. Eines Tages wird er in die Big Band des berüchtigten Professors Fletcher berufen – ein Ritterschlag im geschlossenen Mikrokosmos der Schule. Fletcher, mit brutaler Intensität von Nebenrollenspezialist J. K. Simmons verkörpert, ist ein brillanter Bandleader und zugleich berechnender Sadist. Mit perfiden Methoden führt er ein sektenähnliches Schreckensregiment, demütigt und schlägt seine Schüler, hetzt sie gegeneinander auf und nutzt ihre individuellen Schwächen für grausame Beleidigungen. Andrew verfällt dem Bann dieses Tyrannen, vernachlässigt bald Familie und Freundin und wird zum Getriebenen. Hat der Wahnsinn Methode? Ist Grausamkeit ein Weg zu notwendiger Disziplin und weiter zu außergewöhnlichen Leistungen?

Regisseur Chazelle hat erklärt, er wolle einen Musikfilm drehen, der in seiner Härte eher an Gangster- oder Kriegssettings erinnere. Das gelingt deswegen hervorragend, weil Whiplash letztlich das gleiche uramerikanische Prinzip verhandelt: Selbstverwirklichung durch maximalen Erfolg ohne Rücksicht auf Verluste. Chazelle illustriert das in Andrews erbarmungslosen Übungssequenzen, zoomt mit beinahe obsessiver Lust auf dessen blutende Hände, auf den in Strömen fließenden Schweiß, untermalt von rasend schnellen Stakkato-Rhythmen. Das akustisch wie optisch berauschende Finale des Film entschädigt dann auch für die stellenweise etwas zu konventionelle Plotentwicklung: Hier transzendiert der Film die mythische Überhöhung der Mentorfigur und kommt zu einer ambivalenten Schlussbetrachtung: Qual allein ist nur zerstörerisch, erst im Verbund mit künstlerischer Freiheit kann sie auch schöpferisch wirken.

TEXT: Tim Lindemann

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#4 Nightcrawler

USA 2014
Regie: Dan Gilroy
Mit Jake Gyllenhaal, Rene Russo, Riz Ahmed u. a.

Dass die schlechten Nachrichten in Wahrheit die besten sind, gehört zu den Uraltklischees des Journalismus. Ins moderne 24-Stunden-TV-News-Format übersetzt lautet es ungefähr so: »Frau mit durchschnittener Kehle läuft schreiend durch die Straßen eines vornehmen Stadtviertels.« Solche Bilder bringen Quote, erklärt in Nightcrawler Nachrichtenchefin Nina (Rene Russo) dem Neuling Lou Bloom (Jake Gyllenhaal), der ihr sein bei Autounfällen gefilmtes Bildmaterial anbietet. Nina erkennt ein gewisses visuelles Talent in Lou. Er lerne schnell, stellt er ihr mit zuversichtlichem Grinsen in Aussicht, und wäre Nightcrawler eine Liebeskomödie, würde das den Beginn einer wunderbaren Freundschaft bedeuten. Aber das Regiedebüt von Dan Gilroy ist weder Liebesgeschichte noch Komödie, sondern einer der unheimlichsten und dabei leisesten Thriller der letzten Zeit, der zudem meisterlich vorführt, wie sich aus einem alten Klischee etwas Neues spinnen lässt.

Gilroy, seit über 20 Jahren mit Rene Russo verheiratet, entstammt dem, was man Hollywood-Adel nennt: Vater Frank hat zahlreiche Drehbücher geschrieben, Zwillingsbruder John arbeitet als Cutter, der ältere Bruder Tony bewährte sich wie Dan zunächst ebenfalls als Drehbuchautor, bevor er mit Michael Clayton und The Bourne Legacy sehr erfolgreich ins Regiefach wechselte. Dem illustren Stammbaum verdankt sich die erlesene Besetzung dieses Debüts. Die Kamera führt etwa Robert Elswit (There Will Be Blood), der hier dem nächtlichen Los Angeles eine glatte und gerade dadurch gespenstische Aura verleiht.

Gyllenhaals Lou tritt zu Beginn des Films wie ein Dämon aus diesem glatten Dunkel, völlig ohne soziale Verbindungen, so als hätte ihn die Stadt aus ihrem Asphalt hervorgebracht. Vorgestellt wird er als Dieb von Kleinkram wie Schrottmetall und Fahrrädern. Seine eigentliche Gabe aber zeigt sich beim Weiterverkauf der Ware: Lou spricht Business, als wäre es seine Muttersprache. Jeder Satz aus seinem Mund scheint einer Anthologie der Selbsthilfe- und Positive-thinking-Phrasen zu entstammen, die das Credo des American Dream sind.

Eines Nachts entdeckt Lou das Geschäftsmodell der sogenannten »nightcrawler«, Männer mit Kameras, die den Polizeifunk abhören, um die Fernsehsender mit Bildmaterial von möglichst frischen und blutigen Tatorten zu versorgen. Lou erweist sich als Naturtalent, was vor allem daran liegt, dass ihm jegliche Skrupel fehlen. Als Zuschauer weiß man, worauf der Film hinauslaufen wird, dennoch ist Gilroy ein faszinierendes und stellenweise makabres Porträt eines zeitgenössischen urbanen Dämons gelungen, in dem sich die Asozialität des Obdachlosen mit der des Selfmademan kurzschließt.

TEXT: Barbara Schweizerhof

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#5 Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
USA 2014
Regie: Alejandro González Iñárritu
Mit Michael Keaton, Edward Norton, Emma Stone u. a.

Vier Oscars für Birdman: bestes Drehbuch, beste Kamera, beste Regie, bester Film. Alejandro González Iñárritu hat damit aber nicht nur den Abräumer der Academy Awards 2015 gedreht, sondern auch eine vieldeutige und herrlich komische Reflektion auf das eigene Tun.

Birdman wirkt auf den ersten Blick unglaublich dynamisch und vielschichtig. Die Kamera in Alejandro González Iñárritus Film bewegt sich rastlos durch das St. James Theatre am New Yorker Broadway, alles wirkt wie ein einziger, vorwärtstreibender, von Antonio Sanchez’ rhythmischen Percussions untermalter Flow durch Korridore, Garderoben, Schnürboden, Hinter- und Vorderbühne. Die nicht abreißende, Orte und Zeiten scheinbar nahtlos verbindende Bewegung generiert dabei einen so homogenen wie hermetischen Stressraum. Durch diesen hetzt Riggan Thomson, ein auf dem Abstellgleis gelandeter Hollywoodstar, der in den Neunzigerjahren den ikonischen Superhelden Birdman verkörperte. Nun wagt er den kulturellen Milieusprung: vom Blockbuster-Kino in die Hochkultur. Mit einer Raymond-Carver-Adaption am Theater erhofft Thomson, sich neue Anerkennung als Schauspieler und Regisseur zu verschaffen.

In Filmen wie 21 Grams und Babel bürdete Iñárritu seinen Figuren einen Schicksalsschlag nach dem anderen auf, nun stellt er Thomson Alltagswiderstände in den Weg: Profilneurotiker und Zweiflerinnen, darunter eine drogensüchtige Tochter, einen fundamentalistischen Method-Actor, doch vor allem das eigene Riesenego. Birdman wird von der Doppelexistenz von Schauspieler und Figur getragen, die durch die smarte Besetzung der Hauptrolle mit Michael Keaton zur »Dreiecksbeziehung« wird: Keaton war durch die beiden Batman-Filme von Tim Burton 1989 und 1992 selbst ein gefragter Superheldendarsteller, bevor er in einer unübersehbaren Masse an bedeutungslosen Filmen und Fernsehserien verschwand.

Keaton ist die eigentliche Pointe von Birdman. Wenn er seinen aus der Form geratenen Körper entblößt, sich ein Toupet vom Kopf zieht oder auf den Erfolg von Ironman-Darsteller Robert Downey Jr. schielt, deutet er schließlich auch auf sich. Iñárritu lässt Thomson einen inneren Dialog mit seiner ehemaligen Filmfigur führen: Birdman hält nicht viel von den Versuchen, am Theater Fuß zu fassen. Mit herrischem, tief verzerrtem Superheldentimbre macht er die künstlerischen Ambitionen nieder und fordert sich quasi selbst auf, sich endlich einem weiteren Sequel, Birdman IV, zur Verfügung zu stellen. Unter seinem Einfluss vermag Thomson sogar mit purer Willenskraft Objekte zu bewegen und an der Wand zu zerschmettern, einmal bekämpft er zwischen den Hochhäusern New Yorks mit Bravour einige Monstervögel – das Blockbuster-Kino scheint das intime Ensemblestück kapern zu wollen.

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Eitelkeiten, Selbstzweifel und die Unsicherheit der Figuren äußern sich in Birdman immer wieder an den Schnittstellen zwischen Hoch- und Populärkultur, analogem und digitalem Zeitalter. Dabei ist Birdman/Thomson weniger ein ambivalenter Charakter als eine Schizofigur, Unschärfebereiche kann sie ebenso schlecht aushalten wie Regisseur Iñárritu. Das zeigt auch das übrige – freilich comedyhaft überzeichnete – Personal: die übermächtige Theaterkritikerin beziehungsweise -vernichterin mit Stock im Arsch, der asiatische Nerd, der bei der Aussicht auf Birdman IV Schnappatmung bekommt, der Diskursschwaller und die tumbe Boulevardjournalistin, die Roland Barthes zunächst für eine Figur aus The Avengers hält. Einmal fällt auch das Adjektiv »hollywoodmiserabel«, um ein gefaktes Gefühl zu bezeichnen, dabei ist natürlich auch die atemberaubend virtuose Kamera von Emmanuel Lubezki (Gravity, The Tree Of Life) nichts anderes als ein Special Effect inmitten eines sich vitalistisch und lebensnah gebenden Theatersettings.

Mit Unterstützung seiner Tochter, die ihm zuvor seine Ignoranz gegenüber sozialen Netzwerken vorgeworfen hat (»Du hast nicht mal ein Facebook-Profil!«), wird Thomson schließlich in die heutige Mediengesellschaft überführt. Thomson, der gelegentlich von betagten Menschen höflich zum Gruppenbild gebeten wird, gewinnt neue Publikumsschichten hinzu, als er sich versehentlich aus dem Theater aussperrt und nur in Socken und Unterhose bekleidet über den Times Square laufen muss. Die von Spott begleitete Szene wird zum YouTube-Hit …

TEXT: Esther Buss

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