Prepaid Musik-Download

Kurz vor dem Neustart der, im Juli 2001 vom Netz gegangenen, Musiktauschbörse Napster als kostenpflichtiger Online-Musikdienst hat der neue Eigentümer Roxio bekanntgegeben, dass zukünftig Musikdownloads auch mit dem Erwerb einer „Napster-Card“ bezahlt werden können.
Diese Karte soll einen Code enthalten, mit dem der Download von 15 Titeln aus dem 500.000 Titel umfassenden Archiv freigegeben wird. Sie soll in über 14.000 Geschäften in den USA erhältlich sein und $14,85 kosten. Roxio will mit dieser Maßnahme auch Jugendlichen und anderen Usern ohne Kreditkarte den Zugang zu Napster erleichtern. Zudem hofft man, mit der Möglichkeit die Karte auch verschenken zu können, den Vorsprung von Apples kürzlich auch für Windows gestarteter Plattform iTunes aufzuholen.
Die Audiodateien werden mit WindowsMediaAudio9 (WMA9) kodiert und sollen unter anderem mit speziellen, von Samsung entwickelten, mp3-Playern abspielbar sein. Zudem wird Napster in Microsofts Windows Media Center 2004 integriert sein.
„Napster hat die Online-Musik erfunden – mit Napster 2.0 erfinden wir sie nochmals neu. Napster 2.0 wird eindeutig der weltweit umfangreichste und vollständigste Musik-Dienst sein.“, sagte Chris Gorog von Roxio. Ähnliche Worte hörte man auch beim Windowsstart von iTunes.

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