Prekarisierung

Die Kölner Gruppe Making Of lädt ein zu einer Talk-Show über die Prekarisierung im Kulturbetrieb. Wie kommt es, dass alle dauernd arbeiten und trotzdem pleite sind? Wie sehen die neuen, ungesicherten Arbeitsverhältnisse aus? Sind sie tatsächlich so neu? Ist Selbstverwertung besser als Fremdausbeutun …
Die Kölner Gruppe Making Of lädt ein zu einer Talk-Show über die Prekarisierung im Kulturbetrieb. Wie kommt es, dass alle dauernd arbeiten und trotzdem pleite sind? Wie sehen die neuen, ungesicherten Arbeitsverhältnisse aus? Sind sie tatsächlich so neu? Ist Selbstverwertung besser als Fremdausbeutung? Sind Kreative, Medienproletarier und die Generation Praktikum wirklich so arm dran? Wo hört der Spaß auf, wo fängt der Zwang an? Wie nahe sind sich Wischmopp und Laptop? Warum freut sich die Politik über die flexiblen jungen Leute von heute? Was tun? Raus aus dem Kulturbetrieb, rein in die Geschichte? Oder doch lieber Sommerhaus später, Call-Center jetzt?

Mit Fragen über die Unsicherheit der Zukunft setzen sich Making Of in Performances, Polemiken und Gesprächen auseinander. Dabei werden neuralgische Aspekte der Prekarisierung im Kulturbetrieb und woanders berührt – und vielleicht zerplatzt sogar etwas. Der Abend findet im Vorfeld des Euromayday 2006 statt, der am 1. Mai Prekarisierte in 16 europäischen Städten (u. a. Hamburg) versammelt – weitere Infos: www.euromayday.tk. Als Gast ist der Publizist und Übersetzer (u. a. Hardt/Negri: "Empire") Thomas Atzert vom Euromayday eingeladen. Außerdem on stage: Timi Mei Monigatti, Thomas Mahmoud, Uh-Young Kim, Wolfgang Frömberg und Peter Scheiffele.

Making Of Prekarisierung – Eine Talk-Show: "Raus aus dem Kulturbetrieb, rein in die Geschichte" /// Donnerstag, 27. April 2006, 20 Uhr /// Raketenclub, Weidengasse 21, Köln-Eigelstein

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