Pop Up

"Popmeisterschaft: Ich kann mich noch gut daran erinnern, was das im letzten Jahr für ein wunderbares Durcheinander war. Zuerst sollten wir auf dem von Postfuck veranstalteten SPEX-Abend in dem vielleicht charmantesten wie auch verwinkeltsten Club dieser Republik (manche suchen noch heute den A …
"Popmeisterschaft: Ich kann mich noch gut daran erinnern, was das im letzten Jahr für ein wunderbares Durcheinander war. Zuerst sollten wir auf dem von Postfuck veranstalteten SPEX-Abend in dem vielleicht charmantesten wie auch verwinkeltsten Club dieser Republik (manche suchen noch heute den Ausgang) spielen: Ilses Erika. Dann aber hatte Uwe Viehmann parallel schon den Postfehlfarben von Trend zugesagt, die sich dann aber einen Arm oder so brachen, wir aber inzwischen auf den Freitag zusammen mit DJ Phonos Extra im besagten Club gebucht wurden. Für Trend sprang dann die Oliver Twist Band ein und unser Abend wurde freundlicherweise vom Mp3-Potatosystem-Spreader Dorfdisco aus Berlin präsentiert. Am SPEX-Abend waren Gerald und Flo, die Leiber und Stoller des Unisoloagitgesangs: Mediengruppe Telekommander. Das SPEX-DJ-Team war längst als A-Team des guten Geschmacks aus Köln angereist, um die Messemenschen in den Schlaf zu raven. Da sieht der geneigte Konzert- und Messebesucher einmal, was für ein organisatorischer, im SPEX-Kontext auch gerne mal rhizomatischer Knäuel sich hinter NUR EINEM bzw. ZWEI Abenden verbergen kann. Und die Organisatoren des Pop Up bekommen es hin, insgesamt bestimmt 100 Acts in ihrer Stadt unterzubringen, 200 Labels und sonstwie Popmacher. Und das fast alles in einem Stadtviertel, alles bequemst zu Fuß zu erreichen. Dass die SPEX diese liebenswürdigste aller Popmessen tatkräftig unterstützt, führt mittlerweile bereits so weit, mich davon zu überzeugen, einen Erlebnisbericht in Windeseile zu schreiben. Bis wann denn, liebe SPEX?! "Weißt du, wann gestern war?!" Haha. Das muss Liebe sein. Liebe zur Musik.
Und wie freundlich und entspannt es in der Messestadt Leipzig zugeht … Ich werde sicher nie vergessen, wie wir (Chefpromoter Gustaf Sparr, Cockbird Gunther Osburg und ich) am Messesamstag freundlichst vom St. Pauli-Fanclub Leipzig aufgenommen wurden, um die Niederlage Bayerns zu sehen und den vorzeitigen Titelgewinn Werder Bremens zu feiern. Und das nur 50 Meter entfernt von den Messeständen, wo die Introiden, Hilsbergs und Bubacken dieser Welt liebevoll Gespräche und Demo-CDs in Empfang nahmen. Draußen auf dem Parkplatz zeigte LADO-Chefcontroller Zurhold eindrucksvoll, wie schnell man die 20 Meter zur Theke und zurück mit einer Hand voller Biere zurücklegen kann. Von den Podiumsdiskussionen und De:Bug-Ravepartys habe ich leider nicht mehr viel mitbekommen. Dieses Jahr. Versprochen. Wir sehen uns!"

Maurice Summen (von Die Türen; spielt dieses Jahr erneut auf der Pop Up; ein neues Album, "Unterwegs mit Mother Earth", erscheint am 23. Mai bei Buback)

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