Piano plus Notebook in concert

Dass Klavier und Elektronik gut miteinander können, ist längst kein Geheimnis mehr. Vielleicht war es auch nie eines, aber nun ist dieser unschöne Einstieg gemacht, da kann man leichter zum Schönen finden:
Der Komponist Ryuichi Sakamoto, u.a. verantwortlich für die Soundtracks von Bertoluccis „Der l …
Dass Klavier und Elektronik gut miteinander können, ist längst kein Geheimnis mehr. Vielleicht war es auch nie eines, aber nun ist dieser unschöne Einstieg gemacht, da kann man leichter zum Schönen finden:
Der Komponist Ryuichi Sakamoto, u.a. verantwortlich für die Soundtracks von Bertoluccis „Der letzte Kaiser“ oder Brian de Palmas „Femme Fatale“ wird hierzulande zu zwei Terminen am Klavier Platz nehmen. Zeitgleich wird der bildende Künstler und Musiker Carsten Nicolai (aka Alva Noto) seinen Computer verkabeln, mit diesem die Töne aus Sakamotos Klavierspiel zerlegen, und anschließend die mikroskopisch kleinen Soundpartikeln mit den Akkorden des Japaners zusammenfügen. Ein bisschen erinnert ihr gemeinsames Schaffen daran, wie es klingen könnte, wenn Mouse on Mars mit Brian Eno eine neue Version von „Ambient 1: Music for Airports“ aufnehmen würden (abzüglich möglicher Hektik).
Unter dem Namen „Insen“ setzen Sakamoto und Nicolai ihre bisher nur auf Tonträgern veröffentlichte Arbeit erstmalig für die Bühne um. Wer neugierig geworden ist, sollte sich am 8. Oktober um 19:30 Uhr im Opernhaus Chemnitz oder am 15.Oktober um 21 Uhr in der Berliner Volksbühne (Große Bühne) einfinden. Die Ticketpreise liegen je nach Sitzplatzlage etwa zwischen 10 und 30 Euro. Hier noch mal die Kurzfassung:

Insen
08.10. Chemnitz – Opernhaus
15.10. Berlin – Volksbühne

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