Pegida-Pop: Hirn ausschalten, Bier aufmachen!

Best of 2017: Ein Essay von SPEX-Autor Georg Seeßlen über Pop, Pegida, Verblödung und gefährliche Schnittmengen.

Pop ist durchlässig, offen, saugfähig wie ein Schwamm. Er taugt als Beleg für die These einer verblödenden Kulturindustrie genauso wie als emanzipatorische Kraft. Und als völkische Propaganda. Ständig wird darum gekämpft, wer die Felder von Musik und Mode wie besetzt. Einige Überlegungen zum kulturellen Grabenkrieg feat. Helene Fischer und Antonio Gramsci.

Die Legende, dass unsere Musik, unsere Filme, unsere Comics automatisch mit dem Progressiven, Sozialen und Liberalen, mit der Verbesserung der Welt verbunden sein müssten, mit dem Geschmack von Freiheit, Gerechtigkeit und Geschwisterlichkeit – diese Legende haben wir schon seit geraumer Zeit begraben. In beinahe jedem musikalischen Genre, jeder Mode, jedem Medium hat sich ein dezidiert rechtes bis faschistoides Segment gebildet, von den traditionell ans provinzielle, bigotte und erzreaktionäre Bürgertum gebundenen Formen der Popkultur ganz zu schweigen. Wir haben lange Zeit an beides geglaubt: An die erbärmliche, affirmative und verblödende Wirkung von „Unterhaltungsindustrie“ und an die befreiende, revolutionäre und utopische Wirkung von Pop. Bloß wo, zum Teufel, war die Grenze zwischen beidem?

Mit der Infiltration durch rechtspopulistische und neofaschistische Kräfte, Identitäre, Neue Rechte, Neocons, Volkstreue und wie auch immer sich das alte Gebräu in den neuen Flaschen nennen mag, ist eine dritte Front entstanden. Und weil das überdies in einer Zeit stattfindet, in der sich die politische Ökonomie von Pop durch Globalisierung und Digitalisierung so radikal ändert, lässt sich über die Gesamtsituation nur eines mit Sicherheit sagen: Sie ist verdammt unübersichtlich.

Es fällt uns womöglich etwas leichter, Popkultur und Unterhaltung als Fortsetzung von Religion mit anderen Mitteln zu sehen, wenn wir an Antonio Gramscis Gedanken erinnern, dass „jede Religion, auch die katholische, in Wirklichkeit eine Vielzahl unterschiedlicher und oft widersprüchlicher Religionen ist; es gibt einen Katholizismus der Bauern, einen Katholizismus der Kleinbürger und Arbeiter aus der Stadt, einen Katholizismus der Frauen und einen Katholizismus der Intellektuellen“. Entsprechend bilden auch der Pop der Provinz und der Stadt, der Kleinbürger und des Prekariats, feministischer und intellektueller Pop, migrantischer und nationalistischer Pop ein widersprüchliches Ineinander. Entscheidend ist, dass kein Mensch in einer Gesellschaft wie der unseren – die eine mehr, der andere weniger – ohne Pop lebt, denkt, träumt, redet, tanzt, arbeitet, liebt und hasst.

Rechte Strömungen gab es immer in der Popmusik. Man erinnere sich an Freddy Quinns bizarren Anti-Hippie-Song „Wir“ oder an die große Zeit von Heino mit seinen trefflich parodierten zombiehaft vorgetragenen Liedern aus der Nazi-Zeit. Erst mit der Welle der „volkstümlichen Musik“ und ihrer Allgegenwart in jedem Möbelgeschäft, auf jedem Volksfest und vor allem in den deutschen „Leitmedien“ entwickelte sich aus dem trotzig erfolgreichen Minderheitenprogramm eine nationale, nostalgische und unterschwellig revanchistische Hegemonie. Kein Anlass, bei dem nicht auch Popnationalismus gepflegt wurde; die Politisierung des Eurovision Song Contest ist ein entsprechender Witz dazu, der Gute-Laune-Nationalismus bei großen Sportevents generiert mittlere Hits und macht die Unternehmen der Fähnchenindustrie froh. Das Volkstümliche entwickelte einen Trend zum Völkischen, zeigte sich anschlussfähig für Elemente des Rock, Ska oder Hip-Hop und etablierte eine Spielart des Folk-Pop mit nationalistischen, rassistischen und sexistischen Botschaften.

Der mediale und politische Apparat ist so verblödet, dass er das Spiel der Grenzüberschreitung nach rechts wieder und wieder mitmacht.

Die Nachfolge der mittlerweile gesundgeschrumpften und zum Gewöhnlichen gewordenen Genres des Volkstümlichen in Deutschland trat auf der einen Seite ein scheinbar unverbindlicher nationaler Mainstream-Pop an, ein Bekenntnis zur Deutschheit ohne eindeutige Parolen – für das, alles überlagernd, der Name Helene Fischer steht – und auf der anderen Seite ein rockistisch verschärfter völkischer Pop, der sich aus den Quellen des „Nazi-Rock“ speist. Man balanciert gewissermaßen an den Grenzen, wie es die südtiroler Freiwild vormachen, und wendet das probate Mittel der „Viktimisierung“ an: Immer wird man falsch verstanden, in die rechte Ecke gestellt, in seiner Ausdrucksfreiheit vom linksliberalen, politisch korrekten Establishment gehindert und so weiter.

In der Besetzung und Verschiebung der Grenzen dessen, was im Pop gesagt werden darf, folgt die Szene auf der einen Seite der Gramsci-Idee von der Herstellung der kulturellen Hegemonie, die vor den eigentlichen Kämpfen um die Machtübernahme erreicht werden soll, und von der „passiven Revolution“ (von rechts). Sie folgt aber auch den Marktgesetzen. Wer die Grenzen nach rechts hin überschreitet, darf sich öffentlicher und medialer Aufmerksamkeit sicher sein. Geradezu exemplarisch ist das Vorgehen von Xavier Naidoo und den Söhnen Mannheims: mit einer halbfaschistischen Provokation Aufsehen erregen, sich in öffentlichen Auftritten an den Mainstream zurückkoppeln, die ursprüngliche Aussage in Zorn und politisches Missverständnis verwandeln, das Medienecho als Verkaufsförderung genießen – und dann wieder von vorn. Der mediale und politische Apparat ist offenbar so verblödet, dass er dieses Spiel wieder und wieder mitmacht. Eine Grenzüberschreitung nach links führt im Pop indes nahezu automatisch zur Herabstufung medialer Aufmerksamkeit. Schon deshalb bleiben die Aussagen von Acts, die es sich eigentlich leisten könnten, oft unverbindlich und vage. Dezidiert linke Bands müssen sich auf die Verteidigung der Zivilgesellschaft und der kulturellen Vielfalt zurückziehen, und selbst das wird in den Medien kaum honoriert.

Die rechte Hegemonie in der Popkultur zeigt sich indes auch an anderen Orten. Ein entscheidender Punkt ist offenkundig die Sprache der Mode. Eine nach rechts gewendete Taktik des radical chic spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Dabei müssen Leute, die sich gern stylen, als wären sie dem feuchten Traum eines HJ-Führers entkommen, gar nicht unbedingt wie Nazis „denken“. Umgekehrt ließen sich viele einst linke Ästhetiken in der Körperdarstellung nach rechts wenden. Gerade in seiner Vielfalt ist der rechte Dresscode auf die feindliche Übernahme und Besetzung von Zeichen ausgerichtet.

Der taktische Vorteil der rechten Besetzungen von Popmusik, Mode und Sprache liegt darin, dass sie es im entscheidenden Punkt gar nicht ernst meinen, nämlich mit einer wirklichen Veränderung der Machtverhältnisse. So wie es dem harten Kern der Trump-Wähler nichts ausmacht, dass er als Präsident genau diejenigen alimentiert, die er im Wahlkampf als Establishment beschimpft hat, so macht es dem harten Kern rechter Musik und Mode nichts aus, dass die rebellische Pose zu nichts Neuem, sondern nur zur Wiederherstellung der alten, patriarchalen und nationalen Herrschaft führen soll.

Auch da dient ein Trick der Umwendung und -wertung: wenn der Begriff der Political Correctness ins Licht einer moralischen Verbotsanlage gesetzt wird und ein perfektes Objekt der Rebellion abgibt. Haben wir etwa unsere super-ödipalen Schlachten geschlagen, nur um von verhuschten Besserwissern vorgeschrieben zu bekommen, was man sagen darf und was nicht? Dass sich eine Gruppe wie Freiwild schon im Namen gleich zwei Begriffe unter den Nagel reißt, mit denen Rock’n’Roll einst magisch verbunden war, und dass sie diese Verbindung dann noch in einen heimatlich-völkischen Kontext rückt, könnte man als semantische Meisterleistung betrachten. Oder als Höhepunkt allgemeiner Verblödung, wie man es nimmt.

11 KOMMENTARE

  1. Es gibt nun mal eine linke Elite und ein linkes Establishment – und die Rebellion dagegen muss zwangsläufig rechts sein. Und wer einen Machtkampf und einen Endsieg der „Stadt“ über das „Land“ anstrebt, muss halt damit rechnen. dass das „Land“ zurückschlägt.
    Hätte die Linke das nicht gewollt, hätte sie halt nicht auf Hegemonie, Elitenbildung, Machtkampf und Endsieg setzen dürfen – sondern auf Verständigung und Ausgleich.
    Also, was soll das Geweine? Wenn man damals nicht so schlau war, auf Verständgung und Ausgleich zu setzen, warum tut man es nicht wenigstens jetzt?

    • „Es gibt nun mal eine linke Elite und ein linkes Establishment“

      Ach, das ist auch so ein rechter Gassenhauer. Nicht jeder, der keinen Hitlergruß zeigt, ist gleich „linkes Establishment“; ob Sie’s glauben, oder nicht. Die Mitte ist immer noch riesengroß, auch wenn die Rechten gebetsmühlenhaft behaupten, schon Merkel sei links. Sie ist keine Rassistin. Deswegen ist sie mitten im demokratischen Spektrum, aber damit hat sich’s auch. Sozialpolitisch ist „das Establishment“ (sprich: die Regierenden) kein bisschen links.

      Genauso wenig ist „die Stadt“ linksradikal und „das Land“ rechtsradikal, auch wenn Sie das vielleicht gerne so hätten, um hetzen zu können.

      Wer, wenn nicht eine demokratische Linke, ist auf Verständigung aus? Aber eben nicht mit AfD, mit Pegida, und vielleicht auch nicht mit einem Scharfmacher namens Dobrindt.

  2. Hinzu kommt das sonstige mediale Umfeld seit der Ära von Reagan/Thatcher/Kohl. Menschen, die seit 30 Jahren komplett auf RTL, Hitradio und Schnullipresse abgeifern sind geprägt von organisierter Niedertracht, falschen Vorbildern, weltfremden Werturteilen und radikalem Konsumismus bei völliger sozioökonomischer Blindheit.
    Das was früher mal die „einfachen Leute“ waren, also die Überlebenden des Naziregimes, hatten durchaus sehr verschiedene Ansichten, die aber immer im gelebten Leben wurzelten. Außerdem war die Gesellschaft als Ganzes auf die Leistung dieser „einfachen Leute“ existenziell angewiesen. Diese Gesellschaftsschicht ist durch das schleichendes Gift aus Medien und Billignahrung dermaßen auf den Hund gekommen, dass Solidarität in der Tat schwer fällt.

  3. So verblödet wie dieser Artikel (sinnlos aneinandergereihte linke Parolen – man beachte die Begriffe wie z.B. Apparat) ist der Mensch noch nicht.

    Wer Mißerfolge und Untergang nicht verkraftet, sollte nichts für die Öffentlichkeit schreiben.

  4. Der Text ist für mich unverständlich…
    Die Linke kann man in eine marxistische Linke und eine subkulturelle Linke einteilen. Die erste besteht aus Zombies à la DKP, MLPD, Linke, Jusos, usw. und hält an einem absolutistischen Bolschewismus fest, die zweite besteht aus diesen Laber-Polit-Gruppen, von vegan, gender, über andere „Lieblings-ismen“, die aber allesamt nur das tieferliegende Leitmotiv vereint, dass sich Leute, die am allerwenigsten Ahnung davon haben, wovon sie reden, selbst in „Szene“ setzen wollen. Es sind meistens Studenten, die viel freie Zeit haben. Auch Anarchisten in Deutschland gehören heute dazu, da sie sich völlig in diesem Spektrum aufgerieben haben, ohne in den zurückliegenden Jahrzehnten ein eigenes Selbstbewusstsein aufbauen zu können.
    Dieser Mischmasch stellt das deutsche antifaschistische Bollwerk.
    Wenn man sich das ansieht, dann ist klar, dass es hier, wo es an den Grundlagen der eigenen Geschichte, der eigenen Theorie und erst der Praxis mangelt, auch keine kulturellen Fortschritte zu erwarten sind.
    Natürlich setzen diese Leute den rechten Vertretern des Bürgertums nichts entgegen – sie werden einfach von Bushido, KC, Onkelz, Osmanen Germania, Freiwild und vielen, vielen anderen überrannt.
    Die ganze linke Szene in Deutschland hat mit den Grundproblemen ihrer Ideologien zu kämpfen. Diese Grundprobleme sind den Rechten egal, weil sie sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass die Bevölkerung die Widersprüche und Fehler zu tragen hat – siehe „Drittes Reich“: Verantwortung war nicht gerade die Stärke der in Scharen Suizid begehenden Nazis. Dafür hatten die Überlebenden alles zu erdulden und mussten alles reparieren. Was überhaupt zu reparieren ging.
    Grundprobleme der Linken sind zum Beispiel:
    1. Marxismus und überhaupt jeder Vertreter zentralistischen Denkens ist eine Totgeburt und führt auch nur zum Absterben von Kultur.
    Aus einem zentralistischen Gedankengebäude (Dogma) wird niemals Freiheit erwachsen.
    Und wie Rudolf Rocker schon sagte: Der Sozialismus wird frei sein, oder er wird nicht sein!
    Das passt gut zu den Rechten, die mit Fug und Recht behaupten der politische Gegener sei marode und überholt. Dass sich die Nazis damit nicht aktueller machen, zählt erst mal nicht.
    2. Politische Korrektheit ist nicht sexy. Erotik ist nass, dreckig, versaut. Spaß tut immer auch weh. Kraft kostet Anstrengung und beinhaltet Schmerz. All das ist die Linke nicht bereit einzugehen – sie schimmert mit dem Heiligenschein der ewig Neunmalklugen und fragt sich, warum sich die Welt nicht dankend vor ihre Füße wirft, dafür, dass sie alles und jeden mit Vorwürfen eindeckt. Kontaktschuld, falsche Sprache, falsches Essen, falsche Musik – all das macht nicht gerade anziehend. Auch hier: Den Nazis ist das egal. Sie labern ungeniert da Scheiße, wo man sie lässt, fressen Fleisch und hauen sich zum Spaß. Sie machen quasi all das was Spaß macht, gefärbt in Ideologie und wirken dadurch anziehend. Die Linke setzt dem gegenüber political correctness, Vorwürfe, Askese… Gähn.
    3. Ein drittes Problem kann man darin sehen, dass progressive Bewegungen in Deutschland immer wieder in der selben Sackgasse landen:
    Sie beziehen sich auf das im französischen Revolutionsparlament links sitzende Bürgertum – doch worauf sie sich überhaupt beziehen, war schon der Verrat der Revolution…
    Und auf dieser Basis – einer bürgerlichen Basis, geht es dann weiter und fängt von hier immer wieder an. Weil die meisten die Geschichte nicht kennen, sind sie dazu verdammt sie zu wiederholen. Es ist einfach nicht gesund, wenn junge aufstrebende Menschen von verkalkten Säcken auswendig lernen, dass der Sozialismus erst eingeführt werden kann, wenn die „Produktivkräfte“ entwickelt seien….
    Oder dass man unbedingt links sein müsse, um progressiv zu sein.
    Das ist ganz falsch, denn die Linke ist ja seit ihren Wurzeln anti-progressiv.
    Die Revolutionen in Deutschland wurden von der politischen Linken und der Sozialdemokratie torpediert.
    In Frankreich hat sich das Bürgertum als neue Herren über die revoltierenden Bauern aufgeschwungen und seine Herrschaft bis in die Industrialisierung gerettet.
    In Spanien haben „Antifaschisten“ und Stalinisten die Revolution 1936 zerschlagen und das Land lieber dem Faschismus ausgeliefert als einer nicht von Moskau „genehmigten Revolution“ der Arbeiter und Syndikalisten.
    In der Ukraine starben die Revolutionäre eines Nestor Makhno im Kugelhagel von Bolschewisten und Kaiserlichen.
    Doch heute weiß das alles niemand mehr – die Menschen beziehen sich auf linke oder marxistische, leninistische Traditionen und denken das sei revolutionär oder sozialistisch oder progressiv… aber Irrtum, es ist das Gegenteil.
    Meiner Meinung nach ist eine kulturelle neue Blüte in der Welt möglich. Diese neue Blüte, dieser Germinal einer neuen Kultur muss aber von der Masse der Menschen herrühren, nicht von einzelnen, elitären Zirkeln der Macht.
    Philosophisch sollte man sich zu diesem Zweck von den Zentralisten abwenden und sich den Föderalisten zuwenden. Die Achse Proudhon-Bakunin-Kropotkin bereitete vor, was Helmut Rüdiger, Augustin Souchy aber vor allem Rudolf Rocker veredelten: Eine freiheitliche Weltvorstellung, eine Revolution die nicht ihre Kinder frisst, die Abschaffung der Herrschaft des Menschen über den Menschen, statt der Inthronisierung einer neuen, unheilvollen Macht, die immer die Reaktion im Schlepptau führt.

  5. Muss man eigentlich was mit sozail studiert haben um mit so viel Gelaber so wenig zu sagen?
    Echt schade um den Webspace und meine Zeit , Mann/In!

    • du bist auf einer selbstoffenbarungsebene gelandet und kannst daher den dialog nicht führen bedauerlich da dieser verschlossen bleibt was sich offenbart.

  6. Ich versteh es nicht, dass ihr solch einen behinderten Unsinn hier reinstellt. Das Bild hat garnichts und muß dem krankhaften Hirn eines Drogenabhängigen entsprungen sein. Es ist nicht einmal kreativ.

    • Wie ich sehe, ist darin sogar ein Geschlechtsteil enthalten. Ihr solltet eure geistige Gesundheit echt mal untersuchen lassen.

  7. was sich dem der was sieht offenbart ist sein eigenes………………..sich die gesundheit untersuchenzu lassen geht also an den absender zurück ;)

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