Paul Thomas Anderson präsentiert Film über Jonny Greenwood

Dass Radioheads Jonny Greenwood und Filmemacher P. T. Anderson fusionieren, ist nicht neu. Bereits drei Soundtracks steuerte der Gitarrist zu Streifen des US-Regisseurs bei. Nun soll sein musikalisches Schaffen erstmalig selbst im Fokus eines Anderson-Films stehen.

Wie die New York Times berichtet, haben sich die Rollenverhältnisse nach den vergangenen drei Kinoerfolgen von Paul Thomas Anderson There Will Be Blood, The Master und Inherent Vice, für die Jonny Greenwood die Musik lieferte, umgekehrt. Für die Dokumentation Junun, die am 25. September auf dem New York Film Festival Premiere feiern soll, begleitete Anderson seinen Langzeitkollaborateur zu Aufnahmesessions in Indien und machte ihn damit kurzerhand selbst zum Protagonisten seines neuesten Leinwandprojekts.

Im Nordwesten des Landes, genauer in Rajasthan, arbeitete Greenwood mit dem israelischen Komponisten Shye Ben-Tzur sowie Radiohead-Produzent und -Soundingenieur Nigel Godrich an einem gemeinsamen Album. Auf der Webseite des Filmfestivals wird die gemeinsame Arbeit als »liebenswertes, impressionistisches Mosaik« umschrieben, eine »einmalige musikalische Erfahrung, die einen umhauen wird.« Dieser Livemitschnitt eines gemeinsamen Festivalauftritts von Jonny Greenwood und Shye Ben-Tzur aus dem vergangenen Jahr liefert einen ersten Eindruck:

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