Paraderolle: Schurke – Christopher Lee ist gestorben

Foto: The Fellowship of the Ring / Filmstill

Der Schauspieler und Sänger Christopher Lee ist tot – seine Schurken leben weiter. Wie soeben bekannt wurde, starb der Brite bereits am 7. Juni im Alter von 93 Jahren in einem Londoner Krankenhaus.

Der spätere Sir und Vorzeige-Bösewicht wurde am 27. Mai 1922 als Christopher Frank Carandini Lee in London geboren. Seine Karriere als Film-Darsteller kam 1947 ins Rollen. Vor dem Durchbruch mit Frankensteins Fluch war Lee bereits in über 30 Streifen zu sehen. Elf Jahre und einige fiese Kamerablicke später gelangte Lee mit Dracula zu internationaler Bekanntheit. Er spielte zudem im James-Bond-Film Der Mann mit dem goldenen Colt von 1974.

Seine Paraderolle hatte Lee wohl als Magier Saruman in den Der-Herr-der-Ringe-Verfilmungen ab 2001. Unter den Trilogie-Darstellerinnen war er der einzige, der den Autor J. R. R. Tolkien persönlich kannte. Ein Jahr nach seiner Rückkehr auf die Blockbuster-Leinwand wurde Lee von Regisseur George Lucas als Count Dooku für die Star-Wars-Reihe engagiert.

Bevor er ins Schauspielfach wechselte, genoss Christopher Lee eine Ausbildung zum Opernsänger. In den 2000ern ist er als Erzähler auf mehreren Platten der Metal-Band Rhapsody Of Fire zu hören. Für seine Leistungen als Solomusiker wurde er 2010 vom Metal Hammer mit dem Golden God Award geehrt. Nach vier Alben veröffentlichte der zum Sir geadelte Symphonic-Metal-Sänger im vergangenen Jahr zuletzt die EP Metal Knight.

Laut Medienberichten, die sich auf Lees Familie berufen, habe der Brite unter einer Atemwegserkrankung sowie an Herzproblemen gelitten. Der Guardian teilte mit, dass Lees Ehefrau die Nachricht zunächst zurückhielt, um enge Vertraute des verstorbenen Schauspielers zu informieren.

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