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Wezimple – Online Community für Produktion und Performance

WezimpleAngehende Aktienmilliardäre aufgepasst, denn so könnte es aussehen, das Online-Studiomodell der Zukunft. Aus Neapel erreicht uns die Kunde von Wezimple, der »community that allows you to produce music online«. Die Idee ist verblüffend einfach: Leute, die Tracks produzieren, laden unfertige Stücke hoch und spezifizieren, welche Instrumente oder Gesangs-Parts noch fehlen. Die Performer können ebenso nach Tracks suchen, in denen ihr spezielles Ding noch offen ist, sagen wir »male voice«.
  So soll eine weltweite Musikmach-Community entstehen, und erste Selbstversuche zeigen, dass die versprochene einfache Handhabung tatsächlich kein Promoscherz ist. Grundlegend dabei ist die Einstufung eines Tracks oder einer Performance als »fun« oder »professional«. Denn Fun ist umsonst und man tauscht sich dabei im .mp3-Format aus, während der professionelle Performer von vorneherein ein Honorar veranschlagen kann, von der sich dann wezimple.com auch nochmal 10% Gebühr erbittet. Außerdem tauschen sich die Profis in den Formaten .wav und .aiff aus. Einfach mal testen. Danke auf jeden Fall an die Kölner von Le Pop, die uns die Info zukommen ließen. Einer der Mitmusiker ihres neapolitanischen Singer/ Songwriters Joe Barbieri ist an Wezimple beteiligt.

Louis XIV – Neues Album, 3 Songs im Stream

louisxivWarum sind Louis XIV eigentlich nie so richtig durchgestartet? Das Debüt »The Best Little Secrets Are Kept« steckt voller Hits, Sex ist ihr Lieblingsthema, ihr catchy Neo-Glam-Rock hat beides: Punch und Understatement. Trotzdem, ein größeres Publikum blieb ihnen verwehrt.

Auf ihrem neuen Album »Slick Dogs And Ponies« klingen die Kalifornier nun um einiges »klassischer«, arrangieren ihre Songs bisweilen sogar mit Streichern. Ob das als Strategiewechsel zu verstehen ist? »The minute people think they have you pegged, you have to try something new«, erklärt Jason Hill, der Sänger und Frontmann des Quartetts. Eigentlich keine verkehrte Einstellung.

Auf ihrem MySpace gibt die Band schon einen ersten Einblick, bevor das Album am 22. Februar erscheint. Drei Songs aus »Slick Dogs And Ponies« können dort gestreamt werden, unter anderem auch die erste Single »Air Traffic Control«. Eine Europatour, die auch durch Deutschland führen soll, ist in Planung.
Louis XIV – Slick Dogs and Ponies:
01. Guilt By Association
02. Air Traffic Control
03. Misguided Sheep
04. There’s A Traitor In This Room
05. Sometimes You Just Want To
06. Tina
07. Stalker
08. Free Won’t Be What It Used To Be
09. Swarming Of The Bees
10. Hopesick
11. Slick Dogs and Ponies

The Kills – Deine Rechte für 1 Pfund im Remix, Live-Session, Single

The KillsSo dreckig! Immer noch: »Midnight Boom«, das dritte Album von The Kills, ist so dreckig gut. Das mag auch an der Produzentenwahl liegen: Alex Epton alias Armani XXXchange (Spank Rock) koproduzierte die Platte und steuerte verschiedene Rhythmusfolgen bei. Anfang März veröffentlichen Alison Mosshart und James Hince das Album bei ihrem Label Domino Records, der inhaltliche Überblick, den wir diesbezüglich Anfang Dezember gaben (Tracks, Single, Video, Pi, Pa, Po), genießt auch weiterhin Gültigkeit. Im Rahmen der Single-Veröffentlichung von »U.R.A. Fever« sickert nun aber Neues: 7"-Vinyl, User-Remixes, eine zweite Single und ein zweites Video.
Ganz mal abgesehen davon, dass The Kills still und heimlich einen neuen Track im Domino-Christmas-Cast abgeliefert haben (vgl. Min. 05:40 ff., »Pizza Pizza Daddy’o«) dürfte es in Kürze auch neue Versionen von »U.R.A. Fever« geben. Auf der frisch gelaunchten Webseite Midnightboom.com ruft man zum Remix der aktuellen Single auf. Nach Eingabe der Emailadresse bekommt man Zugriff auf rund 70 Megabyte Vocal-Files des Duos, en passant tritt man auch sämtliche Rechte für ein britisches Pfund an Domino Records an. Fair enough, huh?!

»In consideration of our payment to you of the sum of one pound (£1) (the receipt of which you hereby acknowledge) You hereby assign to us all right title and interest in the Remix (including without limitation the world-wide copyright therein and all renewals and extensions thereof) TO HOLD in perpetuity and for so long as any rights therein shall subsist« ()
Was anschließend mit den eingesandten Remixes geschehen soll hält man sich im britischen hauptquartier derzeit noch offen. B-Seiten? Downloads? Et cetera? Und wann und wie bekommt man eigentlich diesen einen Pfund ausgezahlt?

Vergangenen Freitag besuchten The Kills Marc Riley auf BBC 6. Einen Mitschnitt der Show samt Interview kann man weiterhin streamen, neben »U.R.A. Fever« kann man dort auch eine BBC6-Live-Session mit »Tape Song« und der nächsten Single »Cheap & Cheerful« hören. Amazing!

Unterdessen meldete auch die Videoproduktion Factory Films diesbezüglich, dass es dazu auch einen weiteren Videoclip geben wird. »Cheap & Cheerful« wird derzeit von Regisseurin Sophie Muller geschnitten, sie drehte auch schon das Video zu »U.R.A. Fever«. »Cheap & Cheerful« wird um den Albumrelease herum veröffentlicht, »Midnight Boom« wiederum erscheint am 07. März 2008. Yai!


VIDEO: The Kills – U.R.A. Fever

Asian Hot Shots – Filmfestival in Berlin

Asian HotshotsVom 16. bis 22. Januar in Berlin, ab 24.1. in Leipzig läuft das auf junges, asiatisches Kino spezialisierte Festival »Asian Hot Shots«.  Aus den Motivationen der Festivalorganisation: 
  

»Dabei ist uns ein großes Anliegen, den Filmemachern und Videokünstlern mit ihren individuellen und vielschichtigen Ausdrucksformen eine angemessene Plattform zu bieten.

asian hot shots berlin möchte seinem Publikum andere Lebenswelten näher bringen; das Festival zeigt Einblicke, die von den Massenmedien und Mainstream-Filmen so nicht transportiert werden.

asian hot shots berlin setzt außerdem einen starken Fokus auf den Austausch zwischen deutschen und asiatischen Filmschaffenden. Unser Ziel ist es, die jungen Filmemacher durch das Festival mit Inspirationen, Kontakten und Perspektiven für neue Projekte und internationale Kooperationen zu unterstützen.«

Das für ein erstes Mal ziemlich umfangreiche Programm featuret etwa 200 Filme in so diversen Bausteinen wie den Wettbewerb um den Green Chillies Award, Indie Asia, Queer Asia oder auch Retro Asia, wo Klassiker des asiatischen Films gezeigt werden. In Berlin findet das Festival in den Kinos Babylon Mitte und Z-inema statt. Vom 24. bis 29.1. dann sind die Filme des Festivals in der naTo in Leipzig zu sehen. Weitere Städte sollen bald unter dem Label »Asian Hot Shots On Tour« bespielt werden.

Get Well Soon, quasi-symphonischer Pop

Melancholie und Pathos aus Oberschwaben: Konstantin Gropper alias Get Well Soon bewundert den französischen Dirigenten Pierre Boulez genauso wie den ›genialen Dilletanten‹ Blixa Bargeld –  und komponiert quasisymphonischen Pop, der die Laune hebt.

GetWellSoon
Konstantin Gropper als Get Well Soon: Popakademie als Exit-Strategie
»Shoot, baby! Shoot! / Free us from the pressure! / With a rifle or a gun! / We can’t live forever!«, singt ein unschuldiger, betörender Cheerleader-Chor – ein hypnotischer Sprechgesang, der den Hörer nicht mehr loslässt. Diese Musik tönt so wenig deutsch wie Morrissey amerikanisch klingt, die Produktion ist aufwändig, ein großer Instrumentenapparat, tief gestaffelte Arrangements, dazu eine sonore Stimme, die reinstes Englisch singt – alles nachzuhören auf dem Debütalbum von Get Well Soon im Song »If This Hat Is Missing I Have Gone Hunting«. Lernt man so etwas auf der Popakademie Mannheim?

    Konstantin Gropper, 25, windet sich: »Ich spreche nicht gern darüber, ›Popakademie‹ klingt so nach Castingshow!« Gropper, in einem Dorf in Oberschwaben als Sohn eines gymnasialen Musiklehrers aufgewachsen und, »wie das in Bildungsbürgerhaushalten so üblich ist«, im Alter von fünf Jahren mit der Kunst des klassischen Cellospiels vertraut gemacht, warf zunächst ein Philosophiestudium an, um kurz darauf zu entscheiden, sich voll und ganz der Musik zu widmen. »Da erschien mir der dreijährige Bachelor an der Popakademie wie eine gute Exit-Strategie.« Gefallen hat ihm das Studium gleichwohl nicht. Schlimmer noch: »Normen im Pop sind fatal.«

    Als Get Well Soon macht sich Gropper stark für einen Pop von quasi-symphonischem Ausmaß, in Kitsch verfällt er aber nie. Seine Stücke klingen nach den Spaghettiwestern-Scores eines Morricone, nach der glühenden Mariachi-Wüstenmusik von Calexico – und gelegentlich nach den episch-düsteren Kompositionen der Tindersticks. Bemerkenswert ist, dass Gropper diese Musik alleine aufnimmt, »im Schlafzimmer, am Computer«. Er spielt alle Instrumente selber ein und legt dann im Schichtverfahren Spur über Spur. »Ich komme von der Klassik«, betont Gropper. »Ich mag wohlorchestrierten Pop, der sich nicht nur der normalen Rock-Klangkörper bedient.«


VIDEO: Get Well Soon – If This Hat Is Missing, I Have Gone Hunting
Passenderweise erscheint Get Well Soons Debüt wie die Alben von Calexico bei dem Berliner Label City Slang. »Ohne Label geht es nicht«, sagt Gropper. »Radiohead können sich von einer Plattenfirma freimachen, aber für mich als Newcomer ist es enorm wichtig, dass jemand Marketing und Promotion übernimmt.« Gropper ist literarisch interessiert, und obwohl er auf Englisch singt, nennt er Blixa Bargeld und Schorsch Kamerun als Vorbilder, was den Umgang mit der deutschen Sprache anbetrifft. Zu »If This Hat Is Missing…« (siehe Spex-CD) inspirierte ihn Heinrich von Kleist. »Das Lied handelt von einem Paar, das sich umbringt. Kleist hatte Selbstmordfantasien und nahm schließlich eine Bekannte mit in den Tod. Sich aufgrund einer merkwürdigen Weltschmerz-Solidarität umzubringen, finde ich, nun ja: interessant. Im übertragenen Sinne steht diese Geschichte aber für Abhängigkeiten in zwischen menschlichen Beziehungen.«

    Abhängigkeiten, die Gropper, auf sich alleine gestellt, bei der Herstellung seiner Musik meidet. Dafür geht er sie auf der Bühne wieder ein – seine Live-Band hat er aus Mitgliedern seiner Familie sowie aus Musikern aus Biberach, Mannheim, London und Dublin rekrutiert. Bis jetzt hat das Zusammenspiel gut funktioniert; die Band trat letzten Sommer sogar in England beim Glastonbury Festival auf. Gropper war davon allerdings wenig beeindruckt: »Ich bin kein Freund großer Festivals. Aber für die Vita ist so ein Auftritt natürlich gut!«

»Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon« von Get Well Soon ist bereits erschienen (City Slang / Universal)

PJ Harvey – Konzert in Berlin, Album mit John Parish, Video

pj_harveyWer die Berichterstattung über PJ Harveys spärlich gesäte Konzerte der letzten Monate verfolgte, sah beeindruckende Fotos und las Lobeshymnen. PJs pur klingende Stimme, die minimale Instrumentierung und perfekten Arrangements ihres unglaublich intensiven Albums »White Chalk«, verzauberten jedes Publikum. Gestern wurde nun auch ein einziges Deutschland-Konzert bekanntgegeben – das erste seit langen Jahren. Am 19. Mai wird man die rare Gelegenheit haben, PJ Harvey im Berliner Friedrichsstadtpalast zu sehen. Der Vorverkauf für die Show startet heute.
Zudem kündigte PJ Harvey ihren nächsten Studioaufenthalt an. Mit Songwriter und Multiinstrumentalist John Parish wird sie den Nachfolger zum Album »Dance Hall at Louse Point« aufnehmen, eine vernachlässigte und unterschätze Perle aus dem Jahre 1996. Als Gäste sind Eric Drew Feldman (Captain Beefheart’s Magic Band) und Carla Azar (Autolux) geladen.

Als zweite Single aus »White Chalk« wurde übrigens »The Piano« ausgewählt. Bevor der Song als CD und 7-Inch veröffentlicht wird, gibt es bereits das Video zu  sehen.



PJ Harvey – The Piano

Carl Craig – Doppel-Überblick-Album Ende Februar

Carl CraigEs war auch wirklich mal an der Zeit für ein bisschen Überblick über Carl Craig-Veröffentlichungen. Seit Jahren liefert er die eleganten Momente auf dem Techno-Floor, und seine Discogs-Liste tendiert gegen unendlich. Gerade ist es mit der Post gekommen: das Doppel-Album »Sessions«.
   Die Sammlung aus klassischen Craig-Tracks in neuem Gewand, aus neuem Material und natürlich seinen ultrabeliebten Remixen erscheint am 25. Februar auf !k7. MIt dabei zum Beispiel der Hit des vergangenen Jahres, Craigs Remix von »Like A Child« der Junior Boys oder die nicht minder beliebte Bearbeitung von Theo Parrishs »Falling Up«. Dazu neue, bisher unveröffentlichte Versionen von Techno-Klassikern diverser Craig-Pseudonyme wie »Bug In The Bass Bin« vom Innerzone Orchestra oder »Throw« von den Paperclip People.

Die pure Fläche

In seiner Kolumne »Performance« betrachtet Christoph Braun einmal im Monat Einzelheiten aus der Welt der Aufführungen wie z.B. Film, Theater und Videoclips. Diesmal betrachtet er die »psychologisierten Oberflächen« in Anton Corbijns »Control«.

IanCurtisMauer
Ian Curtis, die kleinbürgerlichen Verhältniss in Macclesfield vermessend. Einfach & eben gekleidet.

Ah, »Control«. Die Kunstpause zwischen dem Kinostart Ende September im englischsprachigen Raum und dem Kinogang der deutschsprachigen Fassung bescherte mir einen schönen Abend zwischen den Jahren ’07 und ’08. Bei slick-moderner Küche, aufgepeppt durch Bier und Flips, schauten wir  uns in kleiner Runde das englischsprachige Original an, als wollten wir uns aufheizen für das Wackeln des großen Screens. Als der Fotograf unter uns meinte, er werde sich jetzt eine Ian Curtis-Frisur schneiden lassen, wurde es wieder ganz deutlich: Mir war wenige Tage noch die Gegenwärtigkeit des Curtis-Styles in einer Jil Sander-Werbekampagne aufgefallen. Diese Begrenztheit im Einsatz von Farben, diese unterschwellige Geometrie. In »Control«, einem Film, der auf ein psychisch motiviertes Ende hinaus läuft und gleichzeitig jegliches Psychologisieren vermeiden möchte, kommt dem Kostüm eine bedeutende Rolle zu. Hier werden tatsächlich die Oberflächen psychologisiert.

TonyWilsonControl
Manchester-Pop-Panorama: Manager Rob Gretton, Joy Division, Tony Wilson (v.l.n.r.)
   Corbjin und sein Kostüm-Designer Julian Day inszenieren Ian Curtis als allmählich zum Stillstand kommende Discokugel. Nachdem erst einmal die Epilepsie diagnostiziert worden ist, geht dem Sänger allmählich die Energie aus. Die ganze Zeit aber bricht er das bunte Licht, das auf ihn fällt. Seine Kleidung besteht aus einfachsten Teilen: Trenchcoat, Polo-Shirt, gerade geschnittene Hosen. Dunkle Farben werden höchstens von Weiß kontrastiert. Der Schwarzweiß-Film ist immer dann am schwarzweissesten, wenn Ian Curtis ins Bild kommt. Er bildet eine pure Fläche. Keine Falte, keine Struktur, alles darf an ihm abrutschen. So wird das Kostüm auch zum Sinnbild des weiteren Verlaufs der Popgeschichte; die schöne Melancholie von Joy Division wurde zum bloßen Signal des Melancholischen, sobald Latex mit der Institutionalisierung von Goth ins Spiel kam. Kein Wunder, kam dieses laute Gummimaterial doch von der anderen Seite her, von Vivienne Westwood und ihrer Inszenierung der Sex Pistols.

TonyWilsonControl
Ehefrau Debbie sportet biederen Landhaus-Stil
    Lediglich die Band bekommt etwas vom Simple & Plain-Chic ihres Sängers ab, doch auch die Nicht-Ians in Joy Division tragen manchmal eine Hemdtasche zuviel. Der Rest ist ein Panorama der Endsiebziger: Ehefrau Debbie muss als biedere Mutter den romantischen Landhausstil repräsentieren, Factory-Gründer Tony Wilson ist schon beim Fernsehen und trägt halt Anzug mit Superfly-Hemd, während Band-Manager Rob Gretton mit seiner übergroßen Brille den Freak-Chic des späteren Madchester vorweg nehmen darf. Ians Geliebte Annik schließlich schreibt für ein Fanzine und darf Basketball-Jacke tragen: Bestimmt war sie schon einmal in New York, dem New Wave-Hotspot ihrer Zeit, so die Suggestion.

TonyWilsonControl
Fanzine-Autorin Annik war mal in N.Y
    Vergleicht man die Kostüme mit den Aufnahmen aus der  Zeit Joy Divisions, dann wird deutlich, dass Kostümbildner Julian Day im Falle Ian Curtis’ nochmals alles simplifizieren musste. Die Krägen kleiner, die Krawatten schmaler, die Farben monochrom. Kurz nach Joy Division sollte ja auch schon Rei Kawakubo mit ihrer Linie Comme des Garçons das Schwarz als Intellektuellen-Schwarz einführen und ein gutes Jahrzehnt lang auf den Farben Weiß, Grau und eben Schwarz beharren. Mit Sander, Lang, Yamamoto, Chalayan, Slimane, Simons sollte schließlich auch die Idee der puren Fläche in der Zeit nach Joy Division immer wieder neu geschnitten werden. Dabei ist die Sockel-Slickness, der Grundbedarf an extrem reduzierter Kleidung, immer weiter angestiegen. Mit diesem Film wieder ein wenig mehr.

»Control« von Anton Corbijn, seit 10. Januar im Kino.
»Control«, Regie: Anton Corbijn; GB 2007; mit Sam Riley, Samantha Morton, Alexandra Maria Lara, Craig Parkinson, u.a.; Capelight Pictures

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