Oneirogen

Oneirogen   (FOTO: Yumiko Take)
Oneirogen   (FOTO: Yumiko Take)

Und plötzlich ist da diese Wand aus Klang, immer und immer wieder. Nein, nicht jene überkandidelte Britpop-Gallagher-hafte wall of sound, sondern ein hypnotisches Flirren, ein urtiefes Dröhnen, eine transzedierende Gitarre. Die hypnagogische Drone-Musik stammt von Oneirogen, jenem Alias, unter dem Mario Diaz de León, Ex-Mitglied der 90ies-Metalcore-Band Disembodied, seit einigen Jahren operiert. Ein erstes Soloalbum, Enter Houses Of, erschien 2009 noch unter bürgerlichem Namen, das Nachfolgewerk Hypnos, die 12" Veni Nox Anima und das just bei Denovali erschienene dritte Album Kiasma trugen die Bewusstseinsverschiebung (Im Deutschen ist Oneirismus eine als real empfundene Halluzination, etwa bei Vergiftungen.) bereits im Klappentext. Den Reiz des darauf zu Hörendem macht vor allem die entsagte Erlösung, der nie eintretende Spannungsabfall aus. Nach seinem Auftritt bei CTM.13 stellt stellt der New Yorker nun Kiasma heute Abend in Berlin (gemeinsam mit der dänischen Postpunk-Hardcore-Band Lower) und morgen in Leipzig live vor.

Oneirogen live
21.03. Berlin – West Germany
22.03. Leipzig – Doom Over Leipzig Festival

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