»Wir machen die ›two-men-and-a-laptop‹-Version …«

OMD Spex LiveWenn am Freitag das Kölner Gloria seine Türen für Spex Live öffnet, dann sollten all jene, die sich für Synthie-Pop-Legenden erwärmen, ganz vorne in der Warteschlange stehen. Als Special Guest konnten wir niemand geringeres als O.M.D. (Orchestral Manoeuvres In The Dark) gewinnen, die man ohne groß zu übertreiben in einem Atemzug mit Kraftwerk, The Human League, KLF, Mike Oldfield, ABC und den Pet Shop Boys zu nennen hat.

    Nach vierzehn Jahren kehren O.M.D. im September mit ihrem neuen Album »History of Modern« zurück – und treffender als mit ihrer Geschichte des Modernen ließe sich ihr musikalischer Status auch wohl kaum fassen, schließlich lassen sich die meisten heutigen Electro-Pop-Produktionen auf O.M.D.s wegweisendes Album »Architecture and Morality« von 1981 zurückführen. Einen ersten Eindruck des neuen Albums kann man sich jetzt schon auf der O.M.D.-Homepage verschaffen – dort gibt es einen kostenlosen Download ihres neuen Songs »Sister Marie Says«.

    Für Spex Live werden Andy McCluskey und Paul Humphreys ein exklusives, halbstündiges Laptop-Live-Set spielen, im Spex-Interview erinnerten sie sich an ihre letzte Show in Köln: »Wir freuen uns sehr auf Köln, denn dort hatten wir 2005 unseren ersten Auftritt nach unserer großen Pause. Wir spielten in – man mag es kaum glauben – der »Ultimativen Chartshow« auf RTL, einem 80er-Special. Wir wurden damals gebeten, dieses eine Konzert zu spielen und das lief ziemlich gut – wobei wir diese Show nur vor einigen hundert Gästen im Saal spielten, zuzüglich der Zuschauer vor den Fernsehern. Als wir dann später begannen, unsere frühen Alben en Bloque zu spielen und merkten, dass unsere Konzerte immer ausverkauft waren, die Leute uns also auch immer gerne hören wollten, begannen wir auch wieder, neue Stücke zu schreiben. Was wir in Köln bei Spex Live machen werden ist die ›two-men-and-a-laptop‹-Version. Wir werden zwei bis drei Klassiker spielen, außerdem Songs unseres kommenden Albums. Also: Wir freuen uns sehr auf Köln.«

    Am frühen Abend von Spex Live werden O.M.D. außerdem im Rahmen der »Creative Business Convention« der c/o pop bei der »Blue Hour« interviewt werden – Messe-Gäste haben freien Zugang zur »Blue Hour«, aber auch alle anderen Fans haben noch die Möglichkeit, Karten für das Interview-Panel zu ergattern: Auf ihrer Webseite verlosen O.M.D. unter allen Einsendern einer E-Mail an comp@100-percent.co.uk zehn c/o pop-Ticket-Pakete. Der Clou: Damit gelangt man nicht nur zur »Blue Hour«, sondern auch zu Spex Live.

    Allen anderen Besuchern sei der schnellstmögliche Weg zum Ticket-Händler geraten: Spex Live in Köln ist nahezu ausverkauft, Restkarten sind noch im Vorverkauf erhältlich. Für Besitzer eines c/o pop-Festival-Tickets bzw. -Bändchens raten wir frühes Erscheinen: Einzelticketbesitzer genießen beim Einlass Vorrang vor den Festival-Tickets – alle anderen Fans dürften sich darüber freuen, dass O.M.D. im November auf eine ausführliche, von Spex präsentierte Tournee nach Deutschland zurückkehren.

 


STREAM: O.M.D. – Electricity

Spex präsentiert Spex Live:
25.06. Köln – Gloria Theater @ c/o pop Festival

20:00-21:00 Max Dax (DJ-Set)
21:00-21.30 Orchestral Manoeuvres In The Dark / O.M.D. (Live)
22:00-23:00 Caribou (Live)
23:30-00.30 Bonaparte (Live)
01:00-02:00 Robyn (Live)

Spex präsentiert O.M.D. Live:
11.11. Köln – E-Werk

12.11. Hannover – Capitol

13.11. Leipzig – Haus Auensee

15.11. Stuttgart – Theaterhaus

16.11. München – Tonhalle

18.11. Berlin – Tempodrom

19.11. Hamburg – Docks

Foto: © Mark McNulty

5 KOMMENTARE

  1. […] OMD wie­der da!? „Wir machen die Two-Men-And-A-Laptop-Version„ Der Spex hatte sie ja schon, in die Maga­zine kom­men die Legen­den mit neuen Inter­views und Sto­ries im August und Sep­tem­ber, wie in ihrem Blog zu lesen ist. Der Spex berich­tet wei­ter: „Nach vier­zehn Jah­ren keh­ren O.M.D. im Sep­tem­ber mit ihrem neuen Album »History of Modern« zurück – und tref­fen­der als mit ihrer Geschichte des Moder­nen ließe sich ihr musi­ka­li­scher Sta­tus auch wohl kaum fas­sen, schließ­lich las­sen sich die meis­ten heu­ti­gen Electro-Pop-Produktionen auf O.M.D.s weg­wei­sen­des Album »Archi­tec­ture and Mora­lity« von 1981 zurück­füh­ren. Einen ers­ten Ein­druck des neuen Albums kann man sich jetzt schon auf der O.M.D.-Homepage ver­schaf­fen – dort gibt es einen kos­ten­lo­sen Down­load ihres neuen Songs »Sis­ter Marie Says«.” […]

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