Seit 1988 wird an jedem 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag begangen. Rund um den Globus erinnern zu diesem Datum verschiedenste Organisationen an das Thema Aids und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit Infizierten, Kranken und den ihnen Nahestehenden zu zeigen. Der Welt-AIDS-Tag dient auch …
Seit 1988 wird an jedem 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag begangen. Rund um den Globus erinnern zu diesem Datum verschiedenste Organisationen an das Thema Aids und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit Infizierten, Kranken und den ihnen Nahestehenden zu zeigen. Der Welt-AIDS-Tag dient auch dazu, Verantwortliche in Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit wie auch in Europa und Deutschland – daran zu erinnern, dass das HI-Virus noch längst nicht besiegt ist. Auch, damit überall die notwendigen Mittel bereitgestellt werden und sich Vorbeugung, Aufklärung, Behandlung und Hilfe für die Betroffenen an ihren Lebensrealitäten orientieren können.

UNAIDS, die Aids-Organisation der Vereinten Nationen, gibt dem Welt-AIDS-Tag deshalb in jedem Jahr ein programmatisches Motto, an dem sich die Aktivitäten der Aids-Organisationen in den verschiedenen Ländern orientieren können. Für 2004 lautet es: "Women, Girls, HIV and AIDS" (Frauen, Mädchen, HIV und Aids). Global betrachtet sind rund die Hälfte aller Menschen mit HIV (das Virus, das Aids auslösen kann) Frauen und Mädchen. In Deutschland leben rund 43.000 Menschen mit HIV, etwa ein Fünftel davon sind Frauen (den größten Anteil der HIV-Infektionen stellen bei uns die durch homosexuelle Kontakte zwischen Männern übertragenen Ansteckungen dar).

Dennoch sind auch in Deutschland Mädchen und Frauen nach den Erfahrungen der drei Aids-Organisationen in besonderer Weise von der Immunschwäche betroffen und durch sie gefährdet. Vor allem solche, die sozial, ökonomisch oder kulturell benachteiligt sind: zum Beispiel Migrantinnen aus Ländern, in denen HIV besonders verbreitet ist, Drogenkonsumentinnen oder Partnerinnen von Drogenkonsumenten oder Frauen in der Armuts- und Drogenprostitution. Gerade ihnen fehlen oft Kenntnisse oder Möglichkeiten, für ihren Schutz zu sorgen und ihn von ihren Sexualpartnern einzufordern. Umso wichtiger ist es, dass Frauen und Mädchen ermutigt und unterstützt werden, um ihre Gesundheit wirksam schützen zu können.

Deutsche AIDS Hilfe:
Spenden-Konto 220 220 220 , Berliner Sparkasse, BLZ 100 500 00

Text übernommen von: www.gib-aids-keine-chance.de