Newcomerin LAFAWNDAH

LAFAWNDAH by Jason Rodgers
FOTO: Jason Rodgers

How can I be high for you? Die Sängerin LAFAWNDAH​ legt mit ihrer ersten EP einen fiebrigen Clubhybriden vor, der gehörig Motivationspotenzial gleich mitliefert.

Herkünfte aus Ägypten, Großbritannien und dem Iran, aufgewachsen in Paris und Teheran, kaum den französischen Kunstgeschichtsabschluss in der Tasche auf nach New York, zwischendurch Expat in Mexiko … LAFAWNDAH besitzt einen reichen Schatz an möglichen Inspirationen. Ihre gleichnamige Debüt-EP klingt dann auch erwartbarerweise nach diversen Stilen, die hier genussvoll unter den Händen von Co-Produzentin Garagem Banda und Jean Claude Bichara, in dessen Haus auf Guadelupe die Musik aufgenommen wurde, verschmelzen. Müßig wäre es allerdings, diese einzeln zu benennen – ob ihrer Vielzahl und weil LAFAWNDAH freimütig zugibt, dass es ihr eher um »dekontextualisierte Beats und Klänge« als um historisch korrekte Einbettung dieser geht. Zurück zum Genuss: Dass die anzüglichen, aber angenehm unplatten Texte vornehmlich während ausgiebiger Nacktbadesessions entstanden sind, hört man ihnen durchaus an. Nachfolgend die EP also im Stream.