Analog von vorne bis hinten

Kreidler Tank CoverAlles alt und neu und anders und dennoch bekannt: Anfang März veröffentlichen Kreidler ihr neues Album »Tank«, welches sich musikalisch auf Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit der Düsseldorf-Berliner Band besinnen soll: Dort fortfahren, wo ihre Entwicklung vor zwei Jahren mit »Mosaik 2014« endete, dort anknüpfen, wo ihr Debüt »Riva« vor sechszehn Jahren auf Kassette begann.

    Die Arbeiten an »Tank« begannen im Juni dieses Jahres in der Hauptstadt: In einer dreitägigen Session erarbeiteten Alex Paulick, Andreas Reihse, Thomas Klein und Detlef Weinrich im Berliner Festsaal Kreuzberg die ersten Skizzen des neuen Albums, drei Monate später traf man sich in den Hamburger Electric Avenue Studios, um sich von Tobias Levins in One-Take-Manier produzieren zu lassen. Und nach weiteren acht Postproduktionstagen zwischen Abmischung und Mastering mit Hannes Bieger und Bo Kondren war »Tank« fertig. Analoges Aufnehmen von vorne bis hinten, das Schlagzeugspiel soll dem Vernehmen nach eine präsente Rolle einnehmen, die Atmossphäre des Albums die Energie von Live-Shows transportieren – was die Wahl Levins als Produzent nur unterstreicht. Geliefert wird die Platte in einem Artwork, das als Motiv eine Arbeit des in Georgien geborenen und in der Schweiz lebenden Künstlers Andro Wekua trägt (siehe Abbildung links).

    »Tank« erscheint am 3. März 2011 auf Bureau B, erste Soundfragmente der Stücke »Jaguar«, »Kremlin Rules« und »New Earth« kann man auf der Labelseite bereits streamen und die Bekanntgabe von ausgiebigen Konzertterminen dürfte bei einer mit Live-Energie im Hinterkopf konzipierten Platte nur eine Frage der Zeit sein. Bis dahin empfiehlt sich weiterhin die aufmerksame Lektüre des Kreidler-Blogs, das Andreas Reihse auf Spex.de führt.

 


STREAM: Kreidler – Mosaik (aus »Mosaik 2014«)

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.