Besorgniserregend: Neues Heinz Strunk-Album Sie nannten ihn Dreirad kommt im Januar

Hallo geht’s noch? Geht ja gar nicht! Heinz Strunk spaltet auf seinem im Januar erscheinenden Album Sie nannten ihn Dreirad Haare und Gemüter.

Die meisten werden müde, manche radikal. Auch Heinz Strunk, die ewig freshe Silberlocke, Partei-Mitglied, VIVA-Fleischmann und Studio Braun-Urgestein, wird irgendwann runzelig. Kein Grund, das faltige Maul zu halten. »Fertig, Schnauze, danke«? Kannste knicken, Strunk macht weiter Stunk.

Nächstes Level im Anti-Game: 35 Minuten Wortverwurstung, Pop-Pöbelei und, das muss ja auch keinem mehr gesagt werden, nichts als die Wahrheit. Sie nannten ihn Dreirad ist mehr gut gemischter Longdrink als Langspieler – deswegen erscheint es auch auf Audiolith. Am 30. Januar soll es soweit sein: »Zwölf handgeschnitzte, psychedelische Miniaturen, die auch Ihren Erregungskorridor verbreitern«, warten im Kaufmannsladen auf kaufkräftige Käufer. Was da kommt, ist in erster Linie Pop, in zweiter konsequent und in dritter – eben Rad. Weil, das ist bestimmt schon aufgefallen, beim Schreiben über Strunk akute Treppenwitz-Gefahr droht, soll der Mann reden, der seit Jahr und Tag die wirklich coolen Sprüche klopft. Wenn das Album nur halb so fetzt wie der Trailer ist es, ganz im Ernst, echt »überlegenes Material«.

Heinz Strunk – Sie nannten ihn Dreirad Tracklist:
01. Rien ne va plus
02. Geht ja gar nicht
03. Dackelblut
04. Scheißhausalien
05. Opa Làmour
06. Analdämpfer
07. Sex ohne Menschen
08. Überfall
09. Fernsehkoch
10. Langsame Esser
11. Aufnehmen bewerten handeln
12. Schwarzes Loch

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