NEU! UND RASSISTISCH?

Regisseur Ridley Scott trägt sich nach "Gladiator" und "Hannibal" nicht nur mit dem Gedanken, "Alien 5" ins Leben zu rufen, sondern schickt in Bälde die Verfilmung eines Buches von Mark Bowden über den fehlgeschlagenen US-Militäreinsatzes von 1993 in Mogadishu, Somalia.
" Black Hawk Down " soll die Kiste heissen und Einblick in eine Aktion geben, bei der 100 Somalis und 18 US-amerikanische Soldaten ums Leben kamen. Alles schön und gut, könnte man meinen, man muss den patriotischen Blödsinn (siehe Website zum Thema) im Stile von Pearl Harbor ja nicht gucken. Weniger harmlos sind allerdings die Vorwürfe, die nach der amerikanischen Premiere des Streifens aus Presselager ( Entertainment Weekly und New York Times ) laut wurden. Der Film enthalte rassistische Tendenzen, heisst es, ausgehend von der Tatsache, dass in dem Film zu wenig auf die "Motivationen und emotionalen Einstellungen der Somalis" eingegangen würde. Das so einseitig gezeichnete Bild stelle eine rassistische Aussage dar. Produzent Jerry Bruckheimer (Pearl Harbor, Armageddon) steckt nun nach eigenem Dafürhalten "im grössten Ärger seiner Karriere", sollten sich durch die Vorwürfe nicht nur Academy Award-Hoffnungen zerschlagen, sondern auch drohende Publikumsächtung den Film floppen lassen. Hätte er allerdings vorher merken können bzw. müssen (siehe Foto). Wirkliches Mitleid kommt bei uns jedenfalls nicht auf.

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