Musik von morgen: Album-Prelistening & Review Jaakko Eino Kalevi Jaakko Eino Kalevi

Auf Jaakko Eino Kalevi bewegt sich eben dieser in der Blase mordernen Pops mit Funk-Sprenkelung. SPEX präsentiert das selbstbetitelte Album in völler Länge vor dem offiziellen Release.

Bekannt durch seinen lieblichen Discogroove der Vorgängeralben Modern Life und der EP Dreamzone wird es ruhiger auf der Platte Jaakko Eino Kalevi. Das mag daran liegen, dass er die geliebten elektronischen Drums ausspart, nicht aber auf Synths verzichtet. Trotz dessen, dass Kalevi Elemente wie eine Baseline von 2004 in sein Album eingeflochten hat, wirkt es stringent, hebt am Ende fast ab.

Kalevi bewegt sich schwebend in der Blase von modernem Pop und Funk. Er klingt weniger nach psychedelischem Game Boy – mehr nach Mann. Aufgenommen wurden die zehn Songs größtenteils von ihm selbst in seinem Heimstudio in Helsinki. Abgemischt wurde in New York von Produzent Nicolas Vernhes, der in den vergangenen Jahren für das Feintuning bei Wild Nothing, Dirty Projectors oder Deerhunter zuständig war.

Der 30-Jährige stiftet gern Verwirrung mit seiner Namensgebung. Einmal heißt er JEKS, Jaakkoo Savolainen oder nennen wir das Kind doch einfach beim Vornamen: Jaakko Eino Kalevi. Savolainen wechselt, wenn er singt, fast nahtlos ins Englische, das Finnische bleibt auf dem Album die Sprache des gesprochenen Wortes, mit der er Zustände im Moment beschreibt. Für vier der Stücke holt er sich weibliche Gesangsunterstützung von Suad Khalifa und Sonja Immonen. Unaufgeregt klingt das neue Album. Aber keineswegs unspannend.

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