MIT – Neues Problem: erstes Album

MITDer vermutlich zweitschwerst googlebare Name gleich nach den Fotos: MIT. Drei adoleszente junge Männer aus Köln bzw. neuerdings auch Berlin, Anfang Zwanzig, teilweise mitten im Zivildienst und trotz der jungen Jahre schon ganz schön herumgekommen. Zahllose Konzerte im U.K., ein DIY-Demo, zwei EPs und nun das Debüt-Album auf Haute Areal. Zuletzt zu hören auf Spex-CD #63 im Juni ’06 (»Deine Eltern«). Beziehungsweise: zuletzt gehört und gesehen auf den beiden Tanzveranstaltungen des intro Magazins.
»CODA« nun. Gänzlich andere Musik als der bisher vorherrschende Schrabbel-Synthie-Punk-Entwurf, das Produkt ist wesentlich elektronischer ausgerichtet und – wie man in den vergangenen beiden Tagen sehen konnte – live auch durch ein zweites Schlagzeugset verstärkt. »More of everything«, wie MIT-Moogulator und Teilzeit-Drummer Tamer Özgönenc im Neue ProblemePodcast feststellte. Die erste Single »Park« rotiert seit wenigen Wochen auf MITSpace, ähnliche Uptempo-Titel werden bei »Rauch«, »Gebaut«, »Beispiel« und dem Titelstück »Coda« goutiert, bei den anderen Stücken regiert monochrome Sequenzer-Flächigkeit. Aufgenommen wurde in den Berliner Studio Wong Studios,  Namosh Arslan stand dabei als Produzent hinter den Reglern. »CODA« erscheint am 14. März bei Haute Areal.

STREAM: MIT – Park

MIT Live:
25.01. Berlin – Tape (mit Jack Tennis, DJ Supermarkt)

MIT – CODA:
01. Beispiel
02. Zwei
03. Park
04. Gibt es denn keine anderen Gründe
05. Gebaut
06. Kleur
07. Genau an diesem Abend
08. Merz
09. Rauch
10. Coda

Editorial notice: Der Autor dieses Eintrags ist Fan.

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