Mit 582 Platten auf Platz 1

Das dürfte ein kleiner Schock für Keane gewesen sein: Am Abend des 31. Dezembers 2004 kürte BBC Radio 1 die drei Briten noch als "Best Selling Act 2004", ihr Album "Hopes And Fears" war mit 1.593.677 verkauften Einheiten das erfolgreichste. Am nächsten morgen war das ganze dann s …
Das dürfte ein kleiner Schock für Keane gewesen sein: Am Abend des 31. Dezembers 2004 kürte BBC Radio 1 die drei Briten noch als "Best Selling Act 2004", ihr Album "Hopes And Fears" war mit 1.593.677 verkauften Einheiten das erfolgreichste. Am nächsten morgen war das ganze dann schon wieder Makulatur: Die Scissor Sisters (bzw. deren Fans) überholten Keane förmlich in der letzten Sekunde. 582 Alben mehr verkaufte die New Yorker Glam-Formation vor dem Jahreswechsel und heimste so auch noch den Titel der erfolgreichsten Band 2004 mit ihrem Debut ein.

In der letzten Verkaufswoche drehten die Scissor Sisters-Fans noch einmal auf, 42.952 Einheiten wurden über die Theken gereicht, bei Keane reichte es "nur" zu 32.011 Plattenverkäufen in den letzten sieben Tagen von 2004. Grund zur Freude hat dabei jedoch vor allem der britische Universal-Ableger Polydor. Beide Acts stehen dort unter Vertrag und 3.187.936 verkaufte Alben von zwei Indie-Bands sind ja auch nicht gerade das schlechteste Weihnachtsgeschenk. Zum Vergleich: Robbie Williams schaffte es mit "Greatest Hits" und etwas mehr als 1,5 Mio. verkauften Einheiten nur auf Platz 3, weitere Top-Ten-Plätze belegten Snow Patrol, Norah Jones, Maroon 5, Anastacia und Usher.

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