Michaela Melián – Ausstellung in Ulm

Michaela MeliánDas Konzert von FSK in der Berliner Volksbühne Ende März war triumphal. Soeben ist die Tour zu Ende, da läuft Michaela Melián auch schon in Ulm ein. Beschäftigte sie sich in ihrer letzten großen Installation »Föhrenwald« noch mit der Geschichte der 1937 von den Nazis erreichteten Mustersiedlung bei München und deren wechselvoller Geschichte, so trägt nun die neue Arbeit »Speicher« den Untertitel »Vom Flüchtigen der Moderne«.
   »Ausgangspunkt für SPEICHER ist VariaVision – Unendliche Fahrt, eine 1965 entstandene, heute verschollene intermediale Arbeit zum Thema Reisen von Alexander Kluge (Texte), Edgar Reitz (Filme) und Josef Anton Riedl (Musik). Reitz und Kluge unterrichteten damals an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm, wo ab 1963 eines der ersten elektronischen Studios in Westdeutschland stand. Für SPEICHER bringt Melián das Studio noch einmal zum Klingen. Diese Klänge bilden die klanglichen Bausteine für eine neue Komposition. In sie eingebettet ertönt eine vielstimmige Collage zum Thema Reisen und Bewegung.«

    Darüberhinaus kündigt das Ulmer Museum, wo »Speicher« vom 19. April bis 22. Juni zu sehen sein wird, eine »Raumsituation« an, die für das Publikum »dynamisch« wahrnehmbar sein soll. Was immer das bedeutet…

Michaela Melián
Speicher – Vom Flüchtigen der Moderne

Museum UIlm, 19.4. – 22.6.

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