ot;Man habe keine hinreichenden Gründe gefunden, den Merger zu untersagen", äußerste sich der EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti. "Allerdings wollen die Kartellwächter das Musikgeschäft weiterhin genau beobachten und jede weitere Konzentration der Majors auf den Prüfstand stellen", berichtet musikwoche.de. Ein gewagtes Vorhaben. Wo doch immerhin noch ganze zwei Majors übrig bleiben. "Trotzdem übt die Kommission auch Kritik", heißt es in einer Eilmeldung weiter. "Bei der Untersuchung der Marktdaten und Preisstrukturen im Tonträgergeschäft sei klar geworden, dass es offenbar große Parallelen zwischen den Angeboten der Majors gebe. Dies ließe sich etwa durch stillschweigende Übereinkommen der beteiligten Anbieter erklären. Allerdings fand die Behörde keine Beweise für befürchtete Preisabsprachen. Die EU-Kommission gab zudem an, eng mit den US-Wettbewerbshütern kooperiert zu haben, deren Zustimmung zum Merger noch aussteht." Sollte auch sie, und damit der Merger kommen, sind laut Spekulationen der britischen Financial Times rund 2000-3000 Angestellte ihren Job los. Gut ein Viertel der Mitarbeiter beider Konzerne. Das ZDF zitiert den Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG Gunter Thielen mit folgendem Statement: "Dies ist ein Meilenstein sowohl für unser Musikgeschäft als auch für Bertelsmann. Das Joint Venture wird weltweit intensiver auf die Bedürfnisse von Künstlern und Konsumenten eingehen können." Uns fehlt die Luft zum Lachen.

Nachdem gestern Abend bereits gerüchteweise von der Genehmigung der EU-Kommisions die Rede war, wurde heute auch offiziell die Unbedenklichkeit der Fusion von Sony und BMG bestätigt. "Man habe keine hinreichenden Gründe gefunden, den Merger zu untersagen", äußerste sich der EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti. "Allerdings wollen die Kartellwächter das Musikgeschäft weiterhin genau beobachten und jede weitere Konzentration der Majors auf den Prüfstand stellen", berichtet musikwoche.de. Ein gewagtes Vorhaben. Wo doch immerhin noch ganze zwei Majors übrig bleiben. "Trotzdem übt die Kommission auch Kritik", heißt es in einer Eilmeldung weiter. "Bei der Untersuchung der Marktdaten und Preisstrukturen im Tonträgergeschäft sei klar geworden, dass es offenbar große Parallelen zwischen den Angeboten der Majors gebe. Dies ließe sich etwa durch stillschweigende Übereinkommen der beteiligten Anbieter erklären. Allerdings fand die Behörde keine Beweise für befürchtete Preisabsprachen. Die EU-Kommission gab zudem an, eng mit den US-Wettbewerbshütern kooperiert zu haben, deren Zustimmung zum Merger noch aussteht." Sollte auch sie, und damit der Merger kommen, sind laut Spekulationen der britischen Financial Times rund 2000-3000 Angestellte ihren Job los. Gut ein Viertel der Mitarbeiter beider Konzerne. Das ZDF zitiert den Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG Gunter Thielen mit folgendem Statement: "Dies ist ein Meilenstein sowohl für unser Musikgeschäft als auch für Bertelsmann. Das Joint Venture wird weltweit intensiver auf die Bedürfnisse von Künstlern und Konsumenten eingehen können." Uns fehlt die Luft zum Lachen.