Maximilian Hecker

Maximilian Hecker»Ich komme aus Bünde, und genauso fühle ich mich auch. Ich habe einen Stock im Arsch. Meine Musik ist das exakte Gegenteil von Bünde; Enge wird zu Weite, Depression zu Größenwahn.« Sagt Maximilian Hecker und versucht damit, sein Posen zu erklären. Übertriebenes Schmachten und Seufzen, Sehnen und Trauern und Falsett-Singen haben den Singer/ Songwriter schließlich zu dem Indie-Schwarm werden lassen, der er heute ist. Nach einer Veröffentlichung auf V2 kehrt er nun heim zu Papa Patrick Wagner: Groß geworden war der Berliner Hecker auf Kitty-Yo. Sein mittlerweile fünftes Album »One Day« erscheint am 27. März auf Louisville/ Roadrunner.

    Leicht rockende Folksongs und wolkige Balladen mit Synthie-Bleeps charakterisieren auch diese Hecker-Veröffentlichung. Ihre Geschichte ist ein bisschen spezieller. Denn die europäische Veröffentlichung von »One Day« ist eine Lizenzierung des bereits 2008 in Asien erschienenen Albums. Die Popularität Heckers dort war ursprünglich getriggert worden durch eine vom Goethe-Institut organisierten Welttournee 2003/ 2004. Inzwischen ist Hecker in Südkorea, China, Taiwan, Hong Kong, Malaysia und Singapur ein richtiger Star, dessen Fans ihm Problem-Briefe schicken und Zeichnungen. So nahm er »One Day« im Frühjahr 2008 auf eigene Kosten auf.

     Die Record Release-Party findet am 2. April im Lido zu Berlin statt. Und nun: Maximilian Hecker in »Seoul Madness«

Foto: Maximilian Hecker: Benjamin Childs
Foto »One Day«: Dirk Merten

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