Mal anders

Eine Radioquote scheint doch durchsetzbar – allerdings weniger in Deutschland und mit eher fraglichen Mitteln. Wie Musikwoche.de berichtet, hat der weißrussische Präsident Aleksander Lukaschenko eine nationale Radioquote von 80% durchgesetzt, per Sondererlass ohne parlamentarischen Beschluss.

Radi …

Eine Radioquote scheint doch durchsetzbar – allerdings weniger in Deutschland und mit eher fraglichen Mitteln. Wie Musikwoche.de berichtet, hat der weißrussische Präsident Aleksander Lukaschenko eine nationale Radioquote von 80% durchgesetzt, per Sondererlass ohne parlamentarischen Beschluss.

Radiostationen dürfen demnach nur noch zwei von zehn Programmplätzen mit ausländischer Musik belegen. Das Problem für die Sender selbst scheint dabei der Mangel an weißrussischen Bands zu sein, mit denen das Programm nun gefüllt werden muss. Denn der Großteil der populärem Bands sei nach einem Konzert im vergangenen Jahr auf dem Index gelandet. Ein Konzert, das gegen das totalitäre Regime Lukaschenkos protestiert hat. Damit untermauert Lukaschenko das Bild Weißrusslands in den westeuropäischen Medien, die Worte "Presse" und "Freiheit" selten im gleichen Zusammenhang zu nennen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.