Lambchop – Nummer Zehn auf City Slang

LambchopDer Swing ist zurück. Ich freue mich. Nun, nicht gerade Swing wie in «Swing», doch nach der düsteren «Damaged» mit ihrem Vibe aus Verzweiflung, Trauer und Einsamkeit, hat die neue Lambchop wieder dieses Zwinkern im Auge Kurt Wagners. Allein schon das Cover von «OH (ohio)»: Draußen tobt der harte Alltag der alten Gangster-Stadt Nashville, während sich drinnen im Bett ein Mann und eine Frau den Freuden des Slow Sex hingeben.
Und wo vor zwei Jahren noch von gebrauchten Taschenbuch-Bibeln die Rede war und ähnlich traurigen Metaphern, singen nun die Blackbirds, wird eine Gibson mit Martin Luther King Jr. geteilt, wird an ein «Du» geglaubt. Dabei sind die Songs auf «OH (ohio)» derart transluzent arrangiert, dass Lambchop heuer sogar am kommerziellen Erfolg des Folkpop teilhaben könnten, hätten ihre Songs ein bisschen mehr Beats pro Minute. Nach der Lambchopwerdung von Neil Diamond kann nun also von einer Neildiamondwerdung Lambchops gesprochen werden. «OH (ohio)» erscheint am 4. Oktober. Kinder, der Swing ist zurück! Glückwunsch zur zehnten Platte, die Lambchop auf City Slang veröffentlichen!

OH (ohio)

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