KURZ VOR KLATSCHE

massiv den Bach runter zu gehen.

Bilanzverluste und sinkende Umsätze sorgen für Kummerfalten und Krisenstimmung bei den Machern. Die vor zwei Jahren angestellte Rechnung, als erster unabhängiger deutscher Verlag an die Börse zu gehen und mit etlichen Beteiligungen (Musikmarketing, Filmgeschäft) ein großer Konzern zu werden, ging nicht auf. Die Tochterfirmen machten nichts als Verluste. Nun versucht man zu retten, was noch zu retten ist, indem man sich – wie vielerorts – wieder auf das Kerngeschäft konzentriert.Nicht gerade förderlich kommt noch hinzu, dass Programmchef und Prokurist Ferchl aufgrund von schon länger andauernden Differenzen mit der übrigen Konzernspitze, das Handtuch wirft bzw. den Hut mit nach München nimmt und zum dortigen Piper-Verlag wechselt. Den "Arschloch"-Autor Walter Moers nimmt er gleich mit, was sich aus dessen zeitgleichen Wechsel zum selben Verlag wohl schließen lässt. Wollen wir trotzdem hoffen, dass die Fliege der Klatsche entgehen mag, da auch andere aus dem Hause Eichborn stammende Literatur, von Autoren wie z.B. Karen Duve ("Dies ist kein Liebeslied"), Katja Kullmann ("Generation Ally") oder Werken wie dem "Lexikon der Populären Irrtümer" doch stets als Bereicherung galten. Oder nicht? Ein weiteres literarisches Aushängeschild ist außerdem die von Hans Magnus Enzensberg herausgegebene Reihe "Die Andere Bibliothek". Das Leben ist zu kurz für langweilige Bücher.
Der in Frankfurt ansässige, die Schmeißfliege als Logo tragende, Schräg-Humor- Eichborn Verlag , dessen bekanntestes Zugpferd "das kleine Arschloch" sein mag, scheint zur Zeit massiv den Bach runter zu gehen.
Bilanzverluste und sinkende Umsätze sorgen für Kummerfalten und Krisenstimmung bei den Machern. Die vor zwei Jahren angestellte Rechnung, als erster unabhängiger deutscher Verlag an die Börse zu gehen und mit etlichen Beteiligungen (Musikmarketing, Filmgeschäft) ein großer Konzern zu werden, ging nicht auf. Die Tochterfirmen machten nichts als Verluste. Nun versucht man zu retten, was noch zu retten ist, indem man sich – wie vielerorts – wieder auf das Kerngeschäft konzentriert.Nicht gerade förderlich kommt noch hinzu, dass Programmchef und Prokurist Ferchl aufgrund von schon länger andauernden Differenzen mit der übrigen Konzernspitze, das Handtuch wirft bzw. den Hut mit nach München nimmt und zum dortigen Piper-Verlag wechselt. Den "Arschloch"-Autor Walter Moers nimmt er gleich mit, was sich aus dessen zeitgleichen Wechsel zum selben Verlag wohl schließen lässt. Wollen wir trotzdem hoffen, dass die Fliege der Klatsche entgehen mag, da auch andere aus dem Hause Eichborn stammende Literatur, von Autoren wie z.B. Karen Duve ("Dies ist kein Liebeslied"), Katja Kullmann ("Generation Ally") oder Werken wie dem "Lexikon der Populären Irrtümer" doch stets als Bereicherung galten. Oder nicht? Ein weiteres literarisches Aushängeschild ist außerdem die von Hans Magnus Enzensberg herausgegebene Reihe "Die Andere Bibliothek". Das Leben ist zu kurz für langweilige Bücher.

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