Konferenz David Lynch – »The Art Of The Real«

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Drei Tage, drei Programmschwerpunkte, ein Mann im Fokus. Heute beginnt die von Spex präsentierte interdisziplinäre Konferenz David Lynch – »The Art Of The Real« im Roten Salon der Berliner Volksbühne. Dem filmischen Schaffen des vielseitigen US-amerikanischen Künstlers zuletzt als Musiker aktiv – wird sich über die Aspekte der Psychoanalysis, Intermediality, Genre Composition und InterArt genähert. Schon das leitende Team der ersten Veranstaltung dieser Art in Europa – Valeska Schmidt-Thomsen, Alexandra von Stosch, Thomas Becker und Wolfram Bergande – verschränkt zahlreiche Bereiche in sich: Modedesign, Kunst, Kulturwissenschaft und Ästhetik.

   Am Freitag u.a. analysiert Andreas Cremonini den sozialen Philosophen Lynch, Martha  P. Nochimson beschäftigt sich mit The Certain / Uncertainty of David Lynch: A Paradigm Shift. Tags darauf setzt sich Michel Chion etwa mit dem filmischen und erzählerischen Realem in Mulholland Drive und Inland Empire auseinander, Stefan Höltgen wiederum mit den Medien und der Erfahrung in seinem Film. In zwei Screenings am späten Nachmittag beider Tage stellt Frank Behnke, ehemals bei Mutter tätig und früherer Regieassistent Lynchs, den er für Spex #336 interviewte, die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Universalisten vor. Am Sonntag dann behandelt Thomas Macho die Farben in Lynchs Werk, spricht Daniel Kothenschulte über die Verbindung zur Fotografie und vergleicht Alexandra von Stosch Lynchs Konzept der Realität mit jenem John Cages.

   Eine einzige Preispolitik gibt es übrigens auch: Der Eintritt ist zu allen Zeiten frei, außerhalb der Stadt Weilende können die Konferenz via Livestream auf der Konferenzwebseite, wo sich auch das gesamte Programm befindet, verfolgen. Gesprochen wird Englisch, Beginn ist heute bereits um 12 Uhr, Freitag um 10, Samstag um 11

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