Klänge fühlen: Installationen von Brian Eno, Thom Yorke & Ben Frost beim ISM Hexadome

Bild: Still aus „Adaptive Enquiry“ von Peter Van Hoesens und Heleen Blanken

Was passiert, wenn Brian Eno, Thom Yorke, Holly Herndon, Frank Bretschneider und der ganze Rest der Schallwellen-Avantgarde in den Berliner Gropius-Bau gehen? Na klar, sie lassen ein paar Soundinstallationen da. Die Ausstellung ISM Hexadome beginnt am 29. März.

Das Berliner Institute for Sound and Music gibt es noch nicht lange. 2013 kam einigen Branchenmenschen der Gedanke, in Berlin ein Museum für elektronische Musik zu gründen, das genreübergreifend Klänge und Musik behandelt. Nach einigen Jahren kommt der eingetragene Verein seinem Ziel so nah wie nie zuvor: Im Martin-Gropius-Bau findet vom 29. März bis zum 22. April die Ausstellung ISM Hexagon – Immersive Sound & 360° Visual Exhibition statt. Mit eigens dafür entwickelten Live-Performances und Installationen soll den Besuchern „die Verräumlichung von Klang“ nahegebracht werden.

Dafür hat sich das ISM große Namen an Land gezogen: Ambient-Erfinder Brian Eno steuerte eine Installation bei, genauso wie Thom Yorke, der gemeinsam mit dem Künstler und Komponisten Tarik Barri ausstellt. Auch weitere SPEX-Lieblinge finden sich unter den zehn häufig von Live-Performances begleiteten Installationen: Holly Herndon macht gemeinsame Sache mit Matthew Dryhurst, Pierce Warnecke mit Frank Bretschneider und Ex-Titelheld Ben Frost gemeinsam mit MFO. Allesamt profitieren sie vom komplexen Soundsystem des Gropius-Baus, das eine 3D-Sounderfahrung ermöglichen soll.

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