Kissogram

KissogrammWenn es nach der Qualität der neuen Songs von Franz Ferdinand, Who Made Who und Kissogram geht, dann ist Gitarrenpop mit einem Rock-Gefühl und grooovy, groovy Beats total das geile Ding. Nehmen wir »Ulysses«! Hören wir komplett »The Plot«, jenes Album von WhoMadeWho, das Anfang März auf Gomma erscheint. Kissogram, dank Schlagzeuger Joe Dilworth nun zum Trio angewachsen, machen die Achse jener Gruppen komplett, die mit Gitarren und Songstrukturen und einer Irgendwie-Rock-Haltung daher kommen. Bye bye, ihr zackigen, Post Wave getriggerten Bands mit den repititiven Namen, bye bye würde man sagen, gäbe es Trends.

    Die Berliner Kissogram jedenfalls veröffentlichen am 13. März ihr drittes Album »Rubber & Meat« auf Louisville Records und Wechsel nun im Vertrieb von Roadrunner. Neben Sänger Jonas Poppe und Multi-Instrumentalist und -Elektroniker Sebastian Dasse ist nun Ex-Stereolab und -Add N To (X)-Schlagzeuger Joe Dilworth mit dabei. Zudem wurde das Album mit einem Rock-Produzenten in Schweden eingespielt.

     Da die Songs von Jonas Poppe weiterhin davon handeln, dass das Leben eine Blues-Bar ist, erfährt das filigrane im Sinne von total poppigen Beatprogramming diesmal nicht nur eine leichte Dirty Rock-Einfärbung, sondern einen echten Gegenspieler. Hören wir »Lucy«: das Gitarrenriff ist das von Kiss‘ »I Was Made For Loving You« rückwärts, die Drums klingen wie von »Sounds Like Teen Spirit« gesampelt, und doch besteht die Summe der Teile aus einem flexiblen 4/4-Loop.

     Da Franz Ferdinand diese Qualitäten wohl auch erkennen, gehen Kissogram ab März mit ihnen auf Tour. Unten nur eine Auswahl an Terminen.

Franz Ferdinand & Kissogram Live:
14.03. Köln – Palladium

24.03. Hamburg – Docks

25.03. Berlin – Columbia Halle

26.03. München – Tonhalle

28.03. CH-Zürich – m4music, Schiffbau Halle

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