Kingdom

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   Im November erschien mit Dreama Kingdoms dritte EP. Wie auch schon bei der Vorgängerin That Mystic tat sich der Produzent aus L.A. wieder mit dem britischen Label Night Slugs, betrieben von seinen Künstlerkollegen Bok Bok and L-Vis 1990, zusammen. Auch konzeptionell ist das Überraschungsmoment passé, der Fade to Mind-Impresario greift erneut auf die von ihm bekannte Verschmelzung von House und Bass zurück. Auffällig ist nur, dass er dabei noch stärker auf die Bremse tritt, ein gebrochenes Reziprokes aktueller Clubmusik servierend. Erstaunlichererweise entfalten vor allem die Instrumentale trotz aller Verstörungsversuche letztendlich ein meditative Wirkung. In einem Stück, hier der Opener Let You No, auch diese Konstruktion ist bekannt, darf allerdings noch aus der Konserve gesungen werden. Diesmal erwischt es die Britin Sadi Ama, bei deren Fallin (sic) sich Kingdom an drei Stellen bedient und sie für seine Zwecke ummodelt. Das Ergebnis ist nachfolgend zu hören, die ganze EP auf Soundcloud. Prädikat: Wertarbeit.

   Gelegenheiten, das neue Material im Club zu hören, bieten sich heute und morgen (6. Dezember), wenn Rubin in Zürich und Berlin auflegt.

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KINGDOM DJ-Sets:
05.01. Zürich – Longstreet Bar Eintritt frei
06.01. Berlin – Horst Krzbrg mit C.R.S.T., Martin Lewis. Mene Axelrod, Ill_K

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