KINDERZIMMER PRODUKTIONEN

tion zu verhindern, sind sie aber allemal.

So war es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis auf irgendeinem der mittlerweile gewiss zahlreichen elektronischen Elternabende eine Idee wie für "Music For Children" geboren würde. Tasächlich stammt die Initialzündung zu dieser Compilation, die demnächst (VÖ: 01.12./Vertrieb über Kompakt) als CD und Doppelvinyl beim Zürcher Elektronik-Label Bruchstuecke erscheinen wird, von der chilenischen bzw. wahlberlinerischen DJ und Produzentin Chica Paula, die bei ihrer Tochter ein gesteigertes Interesse an Computermusik festgestellt hatte. Und anstatt besorgt den nächsten Mediziner zu konsultieren, trommelte Paula ihre chilenischen und Berliner Freunde zusammen, die sich, ob durch eigene Kinder oder den engsten Freundeskreis bedingt, zwischen Alete und Atari auskennen, zusammen, um endlich moderne Musik für die Pänz von Heute zu komponieren. Eine Herausforderung, der sich ja bekanntlich schon Größen wie Eric Satie und Claude Debussy gestellt haben, von Tribal-Trance-Vorreitern in der musikalischen Früherziehung wie Carl Orff mal ganz zu schweigen. Gesagt, getan: Mit Thomas Fehlmann, Console, Tom Thiel, Gudrun Gut, Dinky, Ricardo Villalobos, Mo & El Puma u.v.a. haben schließlich einige gestandene Nachtmenschen den Club gegen das Kinderzimmer eingetauscht und als Zielgruppenlocation anvisiert. Entstanden sind wunderschöne elektronische Lieder, denen man anmerkt, wie schön es für Musiker manchmal sein kann, das kindlich-naive Element nicht verbergen zu müssen, sondern ganz im Gegenteil noch verstärken zu können. Zum Nikolaus-Tag gibt es im Berliner WMF-Club dazu eine kindgerechte Release-Party, auf der schon Tagsüber Max Loderbauer (Sun Electric) und Pink Elln ein Konzert für Kinder präsentieren, während sich die Großen zu später Stunde mal wieder ordenlich volllaufen lassen können, wenn die Kleinen längst im Bettchen liegen und von Beats und Bässen träumen. Bleibt zu hoffen, dass sie das Sandmännchen nicht bald nach Speed fragen.
Dass die Protagonisten der Elektronischen Musik langsam in die Jahre kommen, ist eine so umstrittene wie unbestreitbare Tatsache. Alt genug, um das Aussterben der Menschheit per Reproduktion zu verhindern, sind sie aber allemal.
So war es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis auf irgendeinem der mittlerweile gewiss zahlreichen elektronischen Elternabende eine Idee wie für "Music For Children" geboren würde. Tasächlich stammt die Initialzündung zu dieser Compilation, die demnächst (VÖ: 01.12./Vertrieb über Kompakt) als CD und Doppelvinyl beim Zürcher Elektronik-Label Bruchstuecke erscheinen wird, von der chilenischen bzw. wahlberlinerischen DJ und Produzentin Chica Paula, die bei ihrer Tochter ein gesteigertes Interesse an Computermusik festgestellt hatte. Und anstatt besorgt den nächsten Mediziner zu konsultieren, trommelte Paula ihre chilenischen und Berliner Freunde zusammen, die sich, ob durch eigene Kinder oder den engsten Freundeskreis bedingt, zwischen Alete und Atari auskennen, zusammen, um endlich moderne Musik für die Pänz von Heute zu komponieren. Eine Herausforderung, der sich ja bekanntlich schon Größen wie Eric Satie und Claude Debussy gestellt haben, von Tribal-Trance-Vorreitern in der musikalischen Früherziehung wie Carl Orff mal ganz zu schweigen. Gesagt, getan: Mit Thomas Fehlmann, Console, Tom Thiel, Gudrun Gut, Dinky, Ricardo Villalobos, Mo & El Puma u.v.a. haben schließlich einige gestandene Nachtmenschen den Club gegen das Kinderzimmer eingetauscht und als Zielgruppenlocation anvisiert. Entstanden sind wunderschöne elektronische Lieder, denen man anmerkt, wie schön es für Musiker manchmal sein kann, das kindlich-naive Element nicht verbergen zu müssen, sondern ganz im Gegenteil noch verstärken zu können. Zum Nikolaus-Tag gibt es im Berliner WMF-Club dazu eine kindgerechte Release-Party, auf der schon Tagsüber Max Loderbauer (Sun Electric) und Pink Elln ein Konzert für Kinder präsentieren, während sich die Großen zu später Stunde mal wieder ordenlich volllaufen lassen können, wenn die Kleinen längst im Bettchen liegen und von Beats und Bässen träumen. Bleibt zu hoffen, dass sie das Sandmännchen nicht bald nach Speed fragen.

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