Weniger Euphorie, mehr House

Es war in den vergangenen Monaten etwas stiller geworden um Joy Orbison, den Londoner Produzenten, auf dessen Track »Hyph Mngo« sich im vergangenen Jahr wirklich alle DJs quer durch die elektronischen Tanzmusikrichtungen einigen konnten. Doch jetzt meldet sich der 23-Jährige, dessen bürgerlicher Namen Peter O’Grady lautet, mit einer Maxi-Single auf seinem eigenen Label Doldrums eindrucksvoll zurück. Die zwei darauf enthaltenen Stücke »BB« und »Ladywell« haben praktisch gar nichts mehr mit dem euphorischen Dubstep von »Hyph Mngo« gemein, sondern sind vielmehr lupenreiner House, mit schwingenden Beats und deutlich hörbaren Referenzen an den frühen Acid-House-Sound aus Chicago.

    Gleichzeitig mit Orbisons Single erscheint auf Doldrums die erste Platte eines weiteren vielversprechenden Produzenten der Londoner Post-Dubstep-Generation. Steve Braiden verdient seine Brötchen in erster Linie als Photograph, ist seit Jahren als Radio-DJ aktiv und füllt mit seinem Stück »The Alps« die Lücken zwischen Dubstep, Minimal- und Industrial-Techno. Ergänzt wird das Stück, das mit etwas Glück für genauso viel Wirbel sorgen könnte wie »Hyph Mngo«, auf der B-Seite der Platte durch einen Remix des House-Produzenten der Stunde, Kassem Mosse.


VIDEO: Braiden – The Alps

J.O. (Joy Orbison) – BB/Ladywell | LABEL: Doldrums | VERTRIEB: Import | : 22.11.2010
Braiden – The Alps/The Alps (Kassem Mosse Refix) | LABEL: Doldrums | VERTRIEB: Import | : 22.11.2010

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