Duo des Drones

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Und munter improvisieren sie: Als Dirk Dresselhaus zehn Jahre alt war, zog Jochen Arbeit gerade nach Berlin (Dieses Wanderphänomen existierte bereits damals.), um erst in den Kreis der Geniale Dilettanten aufgenommen zu werden und 1983 den Gitarrenpart der Band Die Haut zu übernehmen. Als er dann 1997 erstmals mit Einstürzende Neubauten, deren Mitglied er mittlerweile ist, spielt, hat sich Dresselhaus‘ Band Hip Young Things gerade aufgelöst und der junge Musiker unter dem Namen SchneiderTM ein vielbeachtetes neues Soloprojekt gestartet. Am Samstag, dem 28. Januar, versuchen sich die beiden nun im .HBC, Berlin, an einer gemeinsamen Guitar-Drone-Noise-Improvisation – für Dresselhaus mittlerweile ein alltägliches Bild, fand er sich doch aus ähnlichem Ansinnen heraus bereits mit Hildur Gudnadottir oder Zeitkratzers Reinhold Friedl zusammen.

Ebenso werden Mueran Humanos auftreten; seit 2006 erst in Argentinien, seit vier Jahren in Berlin stetig aus dem Untergrund heraus ein eisigen Klangflächen kratzend. Desweiteren spielen die multiinstrumentellen Minimalisten Wenzlovar und Johanna Riska alias Kulku und Ghazi Barakats Pharoah Chromium. Die US-Amerikanerin Elle Erdman zeigt eine Tanzperformance.

Spex verlost noch 2×2 Plätze für den aufwühlenden Abend, dessen Einlass um 21 Uhr beginnt. Nachfolgend gibt es ein von Arbeit für The Quietus zusammengestelltes Mixtape zu hören und das Video Monstruo der Mueran Humanos‘ zu sehen.

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MIXTAPE: Quietus Mix 46: Jochen Arbeit’s Soundscape Archaeology


VIDEO: Mueran Humanos Monstruo

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