Jean-Jacques Perrey – Club Transmediale 06-Konzert auf DVD

Jean-Jacques PerreyEs war ein Moment. Der Club Transmediale-Auftritt von Jean-Jacques Perrey rief im Winter 2006 die Erinnerung an einen Forschergeist, dessen Tüfteleien die Sache mit der fröhlichen Wissenschaft wörtlich nahmen. Geboren 1929 in Frankreich, gab Perrey in jungen Jahren sein Medizinstudium auf für die Ondioline, einen archaischen Synthesizer.
    In New York, wo er mit Dreißig hinging, sollte der bald mit Robert Moog befreundete Perrey zu den ersten Moog-Spielern gehören und gemeinsam mit Gershon Kingsley zu den stilprägenden Komponisten des Space Age Pop. Bis heute klingt seine Schleifenmusik offensiv fröhlich. Tonart Moll, nicht sein Ding, man höre die im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit Luke Vibert veröffentlichte Track-Sammlung »Moog Acid«.

    Nun veröffentlicht Regisseur Lancelot Narayan über eine eigens gebaute Website die Doku »Life, Laughter & Loops« auf DVD. Neben dem Konzert von Perrey zur Transmediale 06 in der Berliner Volksbühne enthält die Disc zahlreiche weitere Inhalte, wie etwa mehrere Biografien, verschiedenee Perrey-Vorträge, etc. 

Lancelot Narrayan: Jean-Jacques Perrey. Life, Laughter & Loops. www.jjpdvd.com, ca. €30.

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