Janelle Monáe »Q.U.E.E.N.«

Janelle Monáe Q.U.E.E.N.
Janelle Monáe Q.U.E.E.N.

Irgendwo, in einer anderen Zukunft, begrüßt uns das Ministerium für Androiden im Lebendigen Museum, in dem bekannte Rebellen der Geschichte vom Rat der Zeit eingefroren und ausgestellt werden. »Bekannte Rebellen« meint in diesem Fall Janelle Monáe, Erykah Badu und Band (Darunter anscheinend auch Ahmed Sinkane Gallab als Schlagzeuger?). Die Szenerie wurde für das Video zu »Q.U.E.E.N.«, der ersten Single aus Monáes kommenden Album The Electric Lady, geschaffen. Natürlich erweckt die Musik die Sängerin & Co zum Leben. Es folgt ein schwarz-weiß-gestreifter Jam, in dem Monáe mal mit Tolle und Hosenanzug, mal mit glattem Haar im Uniformenlook unter ihre Mitsängerinnen taucht. Allerdings stiehlt ihr Feature-Gast Badu mit einer Pudelfrisur samt Pudel beinahe die Show.
    Doch Moment, wie nennt sich Badu hier? Badoula Oblongata. Eine neue Schöpfung, die einerseits auf Badus neuer Nebentätigkeit als Doula – eine die Mutter während und vor der Geburt unterstützende Helferin – beruht, was dann wiederum mit ihrem Künstlerinnennachnamen zu Badoula wird. Oblongata ist dann andererseits Latein für »verlängert«. Den grandiosen Emanzipationsrap am Ende legt Monáe allerdings ganz allein und reduziert hin. Wahrlich königlich.

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