»This record is about my demons just as much as its about society’s demons«, sagt James Ferraro über sein neues Album NYC, Hell 3:00 AM. Während in hiesigen Großstädten jene frühmorgendliche Uhrzeit gerne zum tanzenden Sehnsuchtsort erhoben wird, scheint sie für die stets umtriebige The-Skaters- und Lamborghini-Crystal-Hälfte mit dem finalen Abgrund gleichsetzbar. Nach einigen Trailern und dem Schachtelstream der Stücke »Eternal Condition« und »Stuck 2« vom am 15. Oktober bei Hippos In Tanks erscheinenden Album, wurde nun ein dreiminütiges Prelude veröffentlicht, das die bedrückende Stimmung des Werks repräsentiert. Ferraro weiter über das Albumkonzept: »[This album presents] my environment / location, samples from 9/11 news coverage, surveillance camera audio, TV ads and other sources were used and all arranged together to create a surreal psychological sculpture of American decay and confusion, a map of New York’s nihilism and it’s self referential hedonism. Within this the songs are moments of clarity, times when something made sense enough to be represented with words, being kind of dark and noir.« Das kann ja heiter werden… und ganz groß.