ja-panik-photocredit-christoph-voyFoto © Christoph Voy / Promo

    Man mag vom neuen Album von JA, PANIK halten, was man will – fest steht jedoch schon jetzt, dass DMD KIU LIDT gute Karten auf den Titel der meistdiskutierten Platte des Jahres im deutschen Sprachraum hat. Mit ihrem, von Sänger Andreas Spechtl in einem charmantem Sprachen-Mischmasch vorgetragenen »musikalisch-intertextuellen Autorenpop« (Klaus Walter) liefert das österreichische Quintett natürlich auch eine Steilvorlage für das Pop-Feuilleton. Die in ihrem Berliner Exil aufgenommene Platte steckt so voll mit musikalischen und inhaltlichen Querverweisen, dass sich mit ihrer Exegese ganze Magazine füllen ließen.

     Auch wenn Spechtl selbst einmal behauptet hat, dass Ja, Panik es »gern’ so handhaben [würden] wie die Beatles« (Platten aufnehmen, ohne auftreten zu müssen), macht die Band auch auf der Bühne eine mehr als passable Figur. Wer weiß, vielleicht landen Ja, Panik nach ihrer unmittelbar bevorstehenden Tour ja auch in den Jahresbestenlisten für Live-Auftritte ganz weit vorne.


DOWNLOAD: JA, PANIK – Trouble

Spex präsentiert JA, PANIK Live:
09.05. Berlin – HAU I
20.05. AT-Linz – Linzfest
29.05. Hamburg – Übel & Gefährlich
30.05. Köln – Gebäude 9
31.05. Offenbach – Hafen 2
01.06. München – Feierwerk
02.06. CH-St. Gallen – Palace