Internet vs. Sony

mit Sony Music/BMG, da Apple ihrem Album einen 90 Worte langen Titel – ein von ihr geschriebenes Gedicht – verpassen wollte. Sony machte die Schotten dicht, letztendlich einigte man sich auf den Anfang des Gichtes und den Titel "When the Pawn…"

Ihr im Mai 2003 fertig gestelltes Album "Extraordinary Machine" gab erneut Probleme: Allerdings weniger wegen des Titels, sondern vielmehr wegen der Vermarktung. Sony schien das Album nicht für kommerziell vielversprechend genug zu halten und stimmte einer Veröffentlichung nicht zu. Die Aufnahmen blieben somit im Schrank verschlossen. Fiona Apple’s Vertrag mit Sony lässt eine Veröffentlichung bei einem anderen Label nicht zu und so tritt der bizarre Zustand ein, dass ein Album lediglich (illegal) über das Internet zu beziehen ist.

Um diesen Zustand zu ändern und das fröhlich-melancholische Indie-Pop-Album der in New York City geborenen Singer/Songwriterin zu befreien, wurde vor wenigen Tagen eine eigene Internet-Seite namens Freefiona.com gelaunched, auf welcher der Online-Protest gegen Sony Music gebündelt werden soll. Dort wird zu Prostestschreiben und kreativen Protestformen gegen die Vorgehensweise des neuen Sony-CEOs und ehemaligen NBC-Präsidenten Andrew Lack aufgerufen, der vor einiger Zeit Tommy Mottola als Vorstandsvorsitzenden von Sony Music ersetzte.

Bei Freefiona.com liest sich das beispielsweise so:
»How can I help? Send something with an apple theme – a fake apple, a real apple, a photo OF an apple, a piece of paper with an apple sticker, a sketch of an apple, even an apple pie – be creative! – to Andy Lack at Sony with a note attached. You can write a real letter or just scribble "Free Fiona!" on the envelope – whatever you want.«

Geplant ist der Post-Protest für den 24. Januar 2005. Wir schicken dann die Macs aus der Grafik zu Sony…

Fiona Apple ist kein einfacher Mensch. Sie ist Künstlerin. Musikerin. Und lässt sich ungern maßregeln. Schon gar nicht vom eigenen Label. Schon bei ihrer zweiten Platte gab es Konflikte mit Sony Music/BMG, da Apple ihrem Album einen 90 Worte langen Titel – ein von ihr geschriebenes Gedicht – verpassen wollte. Sony machte die Schotten dicht, letztendlich einigte man sich auf den Anfang des Gichtes und den Titel "When the Pawn…"nnIhr im Mai 2003 fertig gestelltes Album "Extraordinary Machine" gab erneut Probleme: Allerdings weniger wegen des Titels, sondern vielmehr wegen der Vermarktung. Sony schien das Album nicht für kommerziell vielversprechend genug zu halten und stimmte einer Veröffentlichung nicht zu. Die Aufnahmen blieben somit im Schrank verschlossen. Fiona Apple’s Vertrag mit Sony lässt eine Veröffentlichung bei einem anderen Label nicht zu und so tritt der bizarre Zustand ein, dass ein Album lediglich (illegal) über das Internet zu beziehen ist. nnUm diesen Zustand zu ändern und das fröhlich-melancholische Indie-Pop-Album der in New York City geborenen Singer/Songwriterin zu befreien, wurde vor wenigen Tagen eine eigene Internet-Seite namens Freefiona.com gelaunched, auf welcher der Online-Protest gegen Sony Music gebündelt werden soll. Dort wird zu Prostestschreiben und kreativen Protestformen gegen die Vorgehensweise des neuen Sony-CEOs und ehemaligen NBC-Präsidenten Andrew Lack aufgerufen, der vor einiger Zeit Tommy Mottola als Vorstandsvorsitzenden von Sony Music ersetzte.nnBei Freefiona.com liest sich das beispielsweise so:n»How can I help? Send something with an apple theme – a fake apple, a real apple, a photo OF an apple, a piece of paper with an apple sticker, a sketch of an apple, even an apple pie – be creative! – to Andy Lack at Sony with a note attached. You can write a real letter or just scribble "Free Fiona!" on the envelope – whatever you want.«nnGeplant ist der Post-Protest für den 24. Januar 2005. Wir schicken dann die Macs aus der Grafik zu Sony…

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