In kritischer Distanz zu Parteien und Mächten

Die Gründung der taz vor 30 Jahren markiert einen der wichtigsten Einschnitte in der deutschen Presselandschaft seit 1945: Gegenöffentlichkeit und außerparlamentarische Opposition haben in der taz seitdem ein Zuhause – und noch immer scheint die tagtägliche Erinnerung, dass es eine selbstverwaltete linke Tageszeitung gibt, schier unglaublich. Mit dem Mauerfall, der Rot-Grünen Regierung, dem Kosovo-Krieg und dem 11. September sah sich die taz in den letzten zehn Jahren gleich mehreren Reifeprüfungen in Folge ausgesetzt – nicht alle Zäsuren meisterte sie mit Bravour. Was bleibt, ist die Hoffnung, die taz möge die Kraft der Erneuerung weiterhin aus sich selbst ziehen.

taz 11.10.2005

Das Titelbild der taz vom 11. Oktober 2005. Seit dem Verpuffen alter Feindbilder und Visionen ist die taz von beidem etwas: ein bisschen Pro, ein bisschen Contra.

(Abbildung: © taz Archiv)

Die taz. Was vor dreißig Jahren als revolutionär gestimmte Gegenöffentlichkeit begann, steckt heute in der Krise. Auf der fünftägigen ersten Redaktionssitzung formulierten die taz-Gründer im September 1978 das Motto »Aktualität wird primär geschaffen, ist nicht vorgegeben«. Man stemmte das schier Unmögliche: Eine Tageszeitung, die seit April 1979 bis heute ohne Unterbrechung regelmäßig erscheint. Allerdings hat man in der Zwischenzeit die aktive Themensetzung und somit ein Stück weit auch die Vision einer außerparlamentarischen Opposition in Schriftform aus den Augen verloren. »Ich bin überzeugt davon, dass wir die Vision einer künftigen Gesellschaft brauchen, nur sehe ich niemanden, der sie formuliert«, beschrieb die taz-Chefredakteurin Bascha Mika folgerichtig im Jahr 2003 die seither entstandene Leerstelle in einem von der Grünen Jugend mit ihr geführten Interview.

    Die Idee zu einer linken Tageszeitung als Gegengift zur Mainstream-Berichterstattung kursiert bereits in den sechziger Jahren während der Anti-Springer-Kampagnen der Studentenbewegung. Erst die nach der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer durch die RAF im September 1977 von der Bundesregierung verhängte Nachrichtensperre, eine freiwillige Selbstzensur, die von Chefredakteuren führender Medien unterstützt wurde, lässt das Projekt auf dem tunix-Kongress an der TU Berlin 1978 Gestalt annehmen. Zwischen 15.000 und 20.000 Teilnehmer aus der linken Szene diskutieren im Alternativ-Biotop Westberlin zwei Tage lang Ideen, die zur Geburt der Grünen Partei, der schwul-lesbischen Christopher Street Para de, der Anti-Atomkraft-Bewegung und einer neuen überregionalen Zeitung führen sollen. Der ersten taz-Nullnummer vom 27. September 1978 (datiert auf den 22. September) folgen in unregelmäßigen Abständen weitere Ausgaben. Seit dem 17. April 1979 erscheint schließlich die tägliche taz.

    Erreicht wurde seither vieles, was in der taz einmal als Wollen formuliert wurde. Kernthemen wie Umweltschutz, Bürgerrechte, Homo-Ehe, Nord-Süd-Ausgleich und Zuwanderungsgesellschaft haben es in die Agenda der Medien, Parteien, Institutionen, Unternehmen und Regierungen geschafft, nicht nur der explizit linken. Und durch die frühzeitige Einführung einer Frauenquote und einer weiblichen Veto-Instanz, die Texte, die sich um Pornothemen drehen, gegenliest, ist die taz 1980 ein Vorreiter in der Umsetzung der Gleichberechtigung.

    Die Erfolge von taz und grüner Partei bei der Umsetzung politischer Forderungen und die damit einhergehende Auflösung alter Frontstellungen mögen erklären, warum die politisch-kulturelle Provokation verpufft ist, die einst von der mit ästhetischer Avantgarde à la Einstürzende Neubauten, experimentellen Lebensweisen, neuen sozialen Bewegungen und Debatten um postkolonialen Gangsterkapitalismus, militärische Macht und strukturelle Gewalt verbundenen Zeitung ausging. Mit dem Verschwinden der Provokation legt sich über den Umgang, der in der taz mit den sozialen und popkulturellen Themen Sex, Geld und Gewalt zuweilen gepflegt wird, der Staub elterlicher Verklemmtheit. In der taz ist es seit dem großen Aufbruch enger geworden.

    Hierzu zählt auch der schrittweise Abschied vom militanten Gestus, mit dem die taz durch Aktionen wie »Waffen für El Salvador« seit 1980 die bürgerliche Öffentlichkeit ärgerte und auch in der Linken Kontroversen auslöste. Flankiert wurde diese Aktion, die sich mit dem bewaffneten Widerstand gegen das US-gestützte Militärregime in El Salvador solidarisierte, von umfassenden Reportagen quer zum Interventionismus der USA, die sich nicht nur im mittel- und südamerikanischen Raum durch Unterstützung ultrarechter Regime und Diktaturen einen zweifelhaften Ruf erworben haben. Die zunehmende Professionalisierung der taz vom Bewegungsblatt zur Zeitung, die nicht jedes wohlmeinende Pamphlet als Journalismus durchgehen lässt, führt 1987 schließlich zur Distanzierung der El-Salvador-Solidaritäts-Gruppen von der taz. Sie stellen enttäuscht fest, die taz habe sich von Gegenöffentlichkeit und authentischen Berichten der Protagonisten verabschiedet und an den bürgerlichen Mainstream angepasst. Doch die taz bleibt dran und stellt das Projekt erst 1992 mit Erreichen eines international überwachten Friedensabkommens in El Salvador ein. Ironischerweise führen die vielen weiterhin im Umlauf befi ndlichen Waffen zu einer prekären Sicherheitslage in El Salvador – eine große politische und wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA tritt hinzu. Für die taz wäre eine ähnliche Aktion heute ohnehin nicht mehr denkbar.

    Eine weitere Erklärung für das Verschwinden der existentiell-politischen Dimension aus dem Gestus des taz-Journalismus ist der Zusammenbruch des Ostblocks, der das Oszillieren linker und rechter Politik um die Blockkonfrontation vom Tisch fegt – keine großspurigen Sonntagsreden mehr gegen den Sowjet-Satan, keine Verweismöglichkeit mehr auf eine greifbare Systemalternative für KP-nahe Linke und auch keine Drohkulisse des atomaren Wettrüstens mehr, die in den Achtzigern die Friedensbewegung zum Massenphänomen hatte anschwellen lassen.

    Die Erfolge der Demokratisierungsbewegungen im Osten und den Mauerfall feiert die taz als Sieg des eigenen basisdemokratischen Projekts, muss jedoch die Wiedervereinigung unter Kohl, Treuhand-Ausverkauf Ost und aufbrandenden Rechtsradikalismus als traumatischen Eigensinn der Geschichte erfahren. Zugleich verwandelt sich das latente politische Bündnis der Bürgerrechtsbewegungen dies- und jenseits des Eisernen Vorhangs in eine manifeste Kooperation, die im raschen Erscheinen einer DDR-taz 1990 ebenso ihren Ausdruck findet wie 1993 in der Vereinigung von Bündnis90 und der grünen Partei. Damit erledigt sich auch die solidarische Restverpflichtung der taz gegenüber SED oder KPdSU-nahen Linken. Analog zur Verdrängung der sogenannten »Fundis« aus der grünen Partei vollzieht sich auch in der taz die Abkopplung vom linksradikalen Milieu.

30 Jahre taz Ulysses

Titelseite der taz vom 16. Juni 2004 – so ein Cover traut sich sonst kein Schwein.

(Abbildung: © taz Archiv)

    Die Zeitung, schreibt Ex-taz-Autor Jörg Magenau jüngst in seiner Geschichte des »Lebensentwurfs taz«, sei in einer »alternativen Bürgerlichkeit« angekommen – fast als wären Rot-Grün, New Economy, Toskana-Fraktion und Bio-Delikatessen bereits in dem Haufen anarchischer Aktivisten und ideologisch Radikaler der Anfangsjahre teleologisch angelegt gewesen. Tatsächlich führt die Umstellung der taz von utopisch aufgeladener Konfrontationslogik auf pragmatisches, handzahmes Netzwerkdenken, ob nun bürgerlich oder nicht, zu einem Orientierungsverlust, der sie heute zuweilen ins Klo greifen lässt.

    Beim Kosovokrieg 1999 etwa erweist sich die taz teils als zu regierungsnah, teils als zu treudoof menschelnd, um die humanitäre Spielart des geopolitischen Games in ihre Player und deren strategische Interessen zu zerlegen. Dass sich der Angriffskrieg unmittelbar vor der Kulisse der NATO-Osterweiterung, russischer Einwände und geopolitischer Erwägungen des Westens abspielt, man könne keinen uneinsichtigen Miloševic in Europa dulden, wird zwar in der damaligen taz-Debatte erwähnt, aber nicht als Anspruch auf ein gesamteuropäisches Territorialregime unter dem Schirm von EU, USA und NATO erkannt und diskutiert. Aus der diffusen Konstellation nach dem Kalten Krieg kristallisiert sich so unter Mitwirkung der taz ein neuer West-Block mit messianischer Beglückungsmission heraus. Ein geopolitischer Dauerkonflikt mit Russland ist darin bereits vorprogrammiert. Mit naiv-wohlmeinenden Forderungen wie »Mandela in das Kosovo« (Andreas Zumach) sorgt die taz indes für unfreiwillige Lacherfolge. Das erklärt die heftigen Gegenreaktionen von Autoren wie Klaus Theweleit oder Wiglaf Droste, die sich ebenfalls in der taz gegen die heillose Selbstauflösung linken Diskurses aufbäumen. Das Aufdecken der Propagandalügen von Rot-Grün bleibt dann schließlich Medien wie Stern, Spiegel und dem WDR vorbehalten.

    Auch bei einem weiteren Zeitenbruch versagt die taz. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist sie über Monate hinweg zu gelähmt, um die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Kriegsparteien sachlich zu analysieren und verpennt im Schlummer der Anteilnahme für die Terroropfer das größte politische, moralische und kulturelle Desaster des Westens seit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Auch wenn die taz bereits frühzeitig vor dem NATO-Bündnisfall und undifferenzierter Hetze gegen den Islam warnt, öffnet man doch jenen Stimmen Tür und Tor, die mit wenig differenzierten Vergleichen von Islamismus und Faschismus an der diskursiven Konstruktion einer Achse des Bösen mitbasteln. Zugleich ergeht man sich in Klagen, es gäbe »schlichtweg keine Informationen, deren Austausch die Debatte weiterbringen würde« (Ulrike Winkelmann). Aktualität wird primär verschlafen. Einsichten in die Mechanismen und Eigenarten kultureller, politischer, wirtschaftlicher und militärischer Landnahme durch islamische Bewegungen ebenso wie durch die Bush-Agenda und eine Bewertung ihrer moralischen, politischen und kulturellen Bedeutung sind eher in Gastbeiträgen oder in der taz-Beilage Le Monde Diplomatique als in der redaktionellen taz selbst zu finden.

    In der Wirtschaftpolitik laviert die taz seit Rot-Grün zwischen softem Wirtschaftsliberalismus und Neoliberalismus-Kritik und gewinnt um der von Rot-Grün aufgezwungenen Agenda-2010-Debatte willen kein eigenes Profil. Statt die immer auch anders denkbaren Formen ökonomischer Globalisierung, die von politischen und privatwirtschaftlichen Lobbys als Sachzwang mystifiziert werden, und ihre Beziehung zu Öffentlichkeit und lokaler Politik systematisch zu erforschen, um daraus eine außerparlamentarische Praxis abzuleiten, die neue Spielregeln einfordert, verstrickt sich das wirtschaftlich unabhängigste Tagesblatt der Republik auch hier im Klein-Klein parteitaktischer Positionierungen. Erst die aktuelle Finanzkrise lässt auch die taz – wiederum unisono mit der Politik – den um Haushaltsdisziplin, Standorterhalt und noch härtere Gangart besorgten Liberalismus vorübergehend vergessen.

    Die Relativierung des Erbstreits zwischen taz und Springer ist eine weitere Etappe des Verpuffens der Provokation taz. »Unser Alltag ist zu wichtig, um ihn dem Schmierenjournalismus der Boulevardpresse zu überlassen«, hieß es noch in der Nullnummer 1978. Stellte die Springer-Presse einmal einen wichtigen Gegner dar, hat man sich heute mit dem zivilisatorischen Teilerfolg der Springer-Milderung zufriedengegeben und versteht sich als wachsames Auge, als korrigierende Hand, die nur im Ernstfall mal draufhaut. Was heute längst nicht mehr alle taz-Autoren daran hindern muss, auch für Springer zu schreiben.

    Zum 25. Geburtstag der taz 2003 lässt man schließlich – trotz aller weiterhin bestehenden Differenzen – die Bild-Redaktion die taz gestalten, was der taz ihr erstes Interview mit Helmut Kohl beschert. Und zum Dreißigsten gratuliert Springer mit einer ganzseitigen Anzeige in der taz. Man ist sich nähergekommen – politisch und kulturell. Wo Springer früher stichelte und hetzte, kommt – zumindest außerhalb von Wahlzeiten – selbst in der Bild-Zeitung linke Politik und Kultur zu Wort. Die taz ihrerseits versucht seit Oktober 2003, mit dem reformierten hinteren Teil des Blattes unter der Bezeichnung ›taz zwei‹ nicht immer geschmackssicher linken Wohlfühljournalismus über Fußball, Casting-Stars und hektischen Coffee-to-go zu präsentieren – dafür entfällt im vorderen Teil eine Seite Politik. Unter Leitung von Peter Unfried findet hier die Loslösung eines freundlich-alternativen Lifestyles von linker Politik ihr Medium.

    Die Fähigkeit der taz-Netzwerker mit (ehemaligen) Gegnern an einem Tisch zu sitzen und bei entspanntem Latte macchiato und Joint über Krawatten oder Minimal Techno als Politikformen zu sprechen, findet ihren Ausdruck auch darin, dass ›Grün‹ in der taz inzwischen mit fast jedem könnte: mit Schwarz, mit Gelb, mit Rot sowieso. Die Leidenschaftslosigkeit dieser Koalitionsarithmetik erkennt man daran, dass Pro- und Contra-Beiträge zum Thema Schwarz-Grün dann auch gleich beide von taz-Redakteur Jan Feddersen stammen. Denn die taz ist seit Verpuffen alter Feindbilder und Visionen von beidem etwas: ein bisschen Pro, ein bisschen Contra.

    So viel an differenzierter Debattenkultur, streitbarer Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe der Linken erreicht zu haben, gebiert heute – weit über die taz hinaus – linke All- und Ohnmachtsfantasien gleichermaßen. Auf der einen Seite erscheint diese ›brave new world‹ als dezentrale Möglichkeitswelt der offenen Netzwerk gesellschaft mit all ihren fröhlichen Differenzen und optimistischen »Wir müssen nur wollen«-Gesten – yes, we can. Andererseits wird dies zugleich als Kontrollverlust imaginiert, wodurch die taz als Leitmedium mit differenzierten Standards ins Hintertreffen geraten könnte gegenüber dem undifferenzierten Echtzeit-Stimmengewirr der Blogs, MySpaces und Internet-Foren. Dabei hat das Internet bisher weder zum Einbruch der Aufl age der taz, die immerhin als erste deutschsprachige Zeitung seit 1995 im Internet erscheint, noch zu einem anarchischen und ungeregelten Machtvakuum in der virtuellen Welt geführt. Beide Varianten der Liberalisierungsdiagnose, die euphorische wie die melancholische, übertünchen die hegemonialen Missklänge, die mit der Eroberung und Besiedlung virtueller und realer Märkte und Räume durch ökonomische, politische und kulturelle Organisationen, Mächte und Supermächte einhergehen.

    Schließlich sind neue Netzgiganten wie MySpace nichts anderes als Vermachtungen der Kreativität, welche die Arbeitszeit der Produzenten ohne geldwerte Gegenleistung gegen das Angebot und die Suggestion von globaler Präsenz und Vernetzung eintauschen, während sie die Konsumenten mit oft gekauften Chart- und anderen Platzierungen zu den Angeboten dirigieren. Der entstehende ökonomische Mehrwert wird wie seit eh und je in die Verwertungskreisläufe der Content-Multis eingespeist. Eine Analyse dieser ganz realen Machtverhältnisse und die Entwicklung von Alternativen erwartet man von der taz und erhält sie viel zu selten.

    Vielleicht gewinnt die provokative Zuspitzung inhaltlicher Analyse auf dem ›tazkongress‹ zum 30. Geburtstag vom 17. bis 19. April 2009 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin wieder an Fahrt. Denn Oppositionspolitik muss angesichts der Erfolgsgeschichte der Linken, die auch eine der taz ist, und der damit einhergehenden Zähmung völlig neu überdacht werden. Nur durch die konsequente analytische Distanz zu regierenden Parteien und Mächten kann die taz – bei aller wünschenswerten Parteilichkeit – eine Aktualität schaffen, die sich wie vor dreißig Jahren aus der Plausibilität einer ungeschönten Analyse der herrschenden Verhältnisse speist. Nur dann wird die taz auch weiterhin eine Kraft der Erneuerung bleiben, die in der Medienlandschaft der Bundesrepublik unverzichtbar ist und als die wir – ihre Leser und Autoren – sie schätzen. Bascha Mika heute: »Einen visionären Gesellschaftsentwurf brauchen wir dringender denn je – wie die Finanzkrise zeigt. Aber die einen trauen sich nicht, wirklich über eine andere Zukunft nachzudenken. Und die anderen versuchen, jeden neuen Ansatz im Keim zu ersticken.« Spannend wird das Ringen um mutige neue Positionen nun allemal, da seit Obamas Wahl zum Präsidenten aus den USA ein anderer Wind weht. Und schließlich sind 30 Jahre ja noch kein Alter.

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Mehr zum dreißigsten Geburtstag der taz findet sich im Jubiläumsblog auf taz.de

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