IN DER SCHWELLENZEIT

chschule für bildende Künste inne.

Dort soll er einen neuen, Fächer übergreifenden Filmstudiengang entwickeln. In einem dpa-Gespräch betonte er besonders die großen Chancen im digitalen Film. "Wir sind filmhistorisch in einer Schwellenzeit, wo mit dem digitalen Kino eine neue Ära anbricht. Das bedeutet nicht nur neue Techniken, sondern damit wird die ganze Landschaft des Films sowohl als Industrie als auch als Sprache und Kunst aufgemischt", so Wenders. Außerdem biete die Digitalität die Möglichkeit sowohl bekannte, alte Formen wie den Dokumentarfilm oder den Neorealismus wieder zu beleben, als auch neue Formen zu erfinden. Seit den 90er Jahren habe es fast nur noch eine Art von Film gegeben, den Blockbuster aus Hollywood, dabei könne heutzutage jeder mit einer überall erhältlichen Kamera und einfachen Mitteln einen Film drehen, der überall in der Welt zu sehen ist. Voraussetzung dazu sei aber, dass sich die Lichtspielhäuser auch bereit erklärten, die Produktionen digital weiterzugeben, alles andere sei zu aufwendig. An seiner Hochschultätigkeit reizt ihn besonders, dass sich Querverbindungen zu anderen künstlerischen Disziplinen knüpfen lassen.
Unabhängig davon, ob man von seinen Filmen zutiefst beeindruckt, oder gelangweilt ist, Ahnung vom Metier hat Wim Wenders ohne Frage. Seit kurzem hat er eine Professur an der Hamburger Hochschule für bildende Künste inne.
Dort soll er einen neuen, Fächer übergreifenden Filmstudiengang entwickeln. In einem dpa-Gespräch betonte er besonders die großen Chancen im digitalen Film. "Wir sind filmhistorisch in einer Schwellenzeit, wo mit dem digitalen Kino eine neue Ära anbricht. Das bedeutet nicht nur neue Techniken, sondern damit wird die ganze Landschaft des Films sowohl als Industrie als auch als Sprache und Kunst aufgemischt", so Wenders. Außerdem biete die Digitalität die Möglichkeit sowohl bekannte, alte Formen wie den Dokumentarfilm oder den Neorealismus wieder zu beleben, als auch neue Formen zu erfinden. Seit den 90er Jahren habe es fast nur noch eine Art von Film gegeben, den Blockbuster aus Hollywood, dabei könne heutzutage jeder mit einer überall erhältlichen Kamera und einfachen Mitteln einen Film drehen, der überall in der Welt zu sehen ist. Voraussetzung dazu sei aber, dass sich die Lichtspielhäuser auch bereit erklärten, die Produktionen digital weiterzugeben, alles andere sei zu aufwendig. An seiner Hochschultätigkeit reizt ihn besonders, dass sich Querverbindungen zu anderen künstlerischen Disziplinen knüpfen lassen.

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