I’ll Never Write My Memoirs oder die Grace-Jones-Memoiren kommen

Wie Factmag berichtet, hat Grace Jones ihre Memoiren für den 29. September angekündigt. Zudem wurde das Coverartwork zum  I’ll Never Write My Memoirs (Simon & Schuster) betitelten Buch hier veröffentlicht.

Bereits im September 2013 hatte Model/Sängerin/»eines der letzten großen Porträts«/Schauspielerin/Studio-54-erin/Disco-Königin/Reggae-(oder so)-Königin/Politikum/kurz, eine der duchgeknalltesten, schillerndsten und wichtigsten well-rounded-artists im Popkultur-Markro- und Queer- und Nachtclub-Mikrokosmos, einen umfassenden Erfahrungsbericht angekündigt. Entgegen der einleitenden Textzeile im Stück »Art Groupie« von 1981, die nun titelgebend war, entschied sich Jones, ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben, ehe es jemand anders tut.

Nach einer umfassenden Neuauflage ihrer ersten drei Alben unter dem Titel The Disco Years und dem Ausblick auf eine BBC-Dokumentation ist I’ll Never Write My Memoirs der von der jamaikanischen Predigertochter, die ihre Modelkarriere in den Staaten begann, als andere auf dem Pubertätszenit Hormonschwankungen ausbalancieren, der selbstverfasste Teil einer stückweise veröffentlichten, multimedialen Quasi-Retrospektive.

Wo Jones‘ überall drauf war: Laufsteg für Yves Saint-Laurent, Vogue, Elle, Playboy (nackt), stern (in Ketten). Wo Jones‘ überall drin war: Studio 54, Conan der Zerstörer, Im Angesicht des Todes, Astro-Show – Spiel mit den Sternen, Jerry-Hall-WG, Buckingham Palace (beinah), Klageschrift, Tate Modern, Gorillakostüm und allem, was andere sich nicht zu tragen trauen. In ihrer ersten, zweiten und dritten Karriere veröffentlichte Grace Jones ein dutzend Alben und überführte in ihren legendären Cover-Versionen Songs von Iggy Pop, Roxy Music, Ástor Piazzolla oder Édith Piaf in eine neue performative und musikalische Formensprache.

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