Holy Kunst-Station: Performanceausstellung „Quiet Please“ von Daniela Georgieva in Köln

Foto: Th. .Stelzmann

Die Kölner Kunst-Station Sankt Peter lädt Künstler ein – um sich mit dem Raum zu befassen. Das hat Daniela Georgieva mit ihrer Performance-Ausstellung Quiet Please getan.

Die Kunst-Station Sankt Peter in Köln ist ein ungewöhnlicher Ort. In der circa 500 Jahre alten gotischen Jesuitenkirche St. Peter in der Nähe des Neumarkts hängen nicht nur Kreuze und Heilige, sondern seit 1987 immer wieder auch experimentelle, moderne Kunst – wenn auch nicht zur Freude aller: Bis 2004 stand das Projekt, das die sakralen Räumlichkeiten nicht nur für fromme Künstler öffnete, regelmäßig in der Kritik, wurde zeitweise gar von einer römischen Kongregation verboten. Heute hat sich die Kunst-Station allerdings als wichtiger Raum für künstlerischen Austausch in der Domstadt etabliert.

Ziel der Projekte ist nicht, Künstlern einen angenehmen Ausstellungsraum für ihre Ideen zu geben, „sondern dass sich Künstler mit dem Raum von Sankt Peter und seiner schweigenden Botschaft auseinandersetzen und etwas erschaffen, was im Idealfall einmalig ist“, so der Internetauftritt zum Projekt. Das tat auch die Künstlerin Daniela Georgieva mit ihrer Arbeit Quiet Please, die sich seit dem 3. Dezember in der Kunst-Station entfaltet. Neben auf die Räumlichkeiten abgestimmten abstrakten Prints und Videoinstallationen ist das Objekt „I Wish I Wish“ zentral, das Besucher einlädt, ihre Wünsche und Träume zu Papier zu bringen. Diese dienen Georgieva dann als Vorlage für die Tanzperformance „Quiet Please“, die 12. und 13. Januar stattfindet.

Daniela Georgieva Quiet Please
12. & 13.01. Köln – Kunst-Station

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