Hoch die Hände: SPEX präsentiert das Week-End-Festival

Devendra Banhart Foto: Osk Studios

Das Week-End-Festival denkt auch im siebten Jahr international: Das Programm listet Acts aus allen Ecken der Welt – Tokyo, São Paulo, Los Angeles, Buenos Aires, Perpignan, New York und Berlin treffen sich Ende Oktober in Köln.

„I love that guy, his tunes totally rock“, sagte Mac DeMarco wohl mal über ihn: Für das Week-End kommt der Japaner Shintaro Sakamoro für sein Solo-Debütkonzert nach Köln. Der ehemalige Sänger der japanischen Psych-Rock-Band Yura Yura Teikoku vereint Steel-Gitarre und Banjo-Pickings mit Ambient-Disco und roboterhaften Stimmen. Auch Devendra Banhart gehört zu seiner Fanbase. Seinem Psych Folk wird auf dem Week-End eine ganz besondere Note verpasst: In Begleitung vom 15-köpfigen Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld werden Jherek Bischoff und die Orchesterleiter Lorenz Rhode und Albrecht Schrader Banharts Songs komplett neu arrangieren.

Juana Molina präsentiert auf dem Festival ihre surrealen Sounds der südamerikanischen Tropicalia-Bewegung. Für eine Weiterführung dieser Tradition sorgen O Terno mit einem exklusiven Gig in Deutschland. Aus dem Erbe dieser musikalischen Revolution Brasiliens schaffen sie eine Verbindung mit gegenwärtigem Pop und Psych-Rock. Kein Wunder, dass auch David Byrne mal auf sie aufmerksam wurde und mit dem Sänger von O Terno Tim Bernardes Songs geschrieben hat.

Für Holly Herndon hat ein Laptop mehr Gefühl als jedes andere Musik erzeugende Ding. Auf das Week-End-Festival bringt sie ihre Klangzersplitterung mit, ebenso wie Songs ihres neuen Albums, das im Herbst erscheint. Außerdem im Programm: Die Musikproduzentin aus den USA und Wahlberlinerin Laurel Halo, sie vereint Detroit-Techno-Erbe mit Synth-Pop, R’nB, brasilianischen Rhythmen und Queerness.

Darüber hinaus: Pascal Comelade, der französische Multiinstrumentalist und Komponist, spielt sein erstes Konzert in Deutschland seit knapp 20 Jahren. Zuvor machte sich Comelade einen Namen mit seinen Kollaborationen mit Robert Wyatt, Fausts Jaki Liebezeit und PJ Harvey. Die Singer-Songwriterin Julie Byrne vermisst die Natur im Betondschungel ihrer neuen Wahlheimat New York, ihr erster Job dort war dementsprechend im Central Park als Park Ranger. Mit ihrem Album Not Even Happiness und ihrem nach innen gekehrten Folk punktet Byrne bei den Kritikern gerade allerorts.

SPEX präsentiert Week-End-Festival #7
27.10.-28.10. Köln – Stadthalle Köln-Mülheim

Weitere Infos zum Festival gibt es hier, zu den Tickets geht’s hier entlang.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.