HipHop-Demokrat

Vom 26. bis zum 29. Juli findet in Boston die Democratic National Convention 2004 statt, bei der unter anderem acht Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur buhlen werden. Einer von ihnen – Dennis Kucinich – setzt neben den üblichen Mitteln zur Überzeugung potentieller Wähler auf (nun ja): Pop. …
Vom 26. bis zum 29. Juli findet in Boston die Democratic National Convention 2004 statt, bei der unter anderem acht Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur buhlen werden. Einer von ihnen – Dennis Kucinich – setzt neben den üblichen Mitteln zur Überzeugung potentieller Wähler auf (nun ja): Pop. Nicht nur Willie Nelson singt für den Congressman aus Ohio, Kucinichs Kampagnenhelfer arbeiten etwa in Washington D.C. mit diversen HipHop-Crews und einem speziell zusammengestelltem Street Team – sog. "snipers" – zusammen, die in Clubs und auf Spoken Word-Veranstaltungen Flyer und Pamphlete verteilen, die Kucinichs Agenda promoten sollen. Kucinich setzt sich u.a. für die Entkriminalisierung von Marihuana, die Abschaffung der Todesstrafe und eine vernünftige Umwelt- und Gesundheitspolitik ein und ist außerdem erklärter Kriegsgegner.

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