Herman Dune – Herbst-Tour

Herman DuneOrdentllich produziert, die Arrangements gut aufgeräumt – so wie auf »Giant« klangen Herman Dune noch nie. Und siehe: Es steht ihnen. Denn so slick designt entfalten sich die Songs des Trios im Fließen träger Lässigkeit. Nach der Veröffentlichung im April erwies sich die Platte ob ihrer leisen Melancholie schnell als Sonntagnachmittagsplatte in Cohen-Drake-Fellow Travellers-Façon. Zusätzlich aber läuft »Giant« auch noch als gut geölte Mitsingmaschine.

    Wir hier draußen auf’m Land führen leidenschaftliche Debatten: Johanna streitet unerbittlich für »I Wish That I Could See You Soon« und hat mit den Engel-Chören, der Frage-Antwort-Struktur und der Anfangszeile »I had to leave you in Galway« wirklich gute Karten. Da schaltet sich Inken ein: Was denn bitteschön mit der rhythmisierten Gamelan-Musik und dem leisen Appel von »No Master« sei? Stimmt auch wieder, in den Refrain »We have no master« stimmen wir alle immer wieder von Herzen mit ein. Doch fällt uns auch schwer, Jürtschien in seinem Plädoyer für »Take Him Back To NYC« zu widersprechen: Bei jeder Silbe überkommt uns ein wundervolles Fernweh, und gerne gingen wir jetzt mit David Ivar, André Herman und Néman Düne auf Herbst-Tour. Und sei es nur, um ungefähr achtzigmal in einem Lied zu rufen: »Take Him Back To New York City«. Ende September legen Herman Dune los:

Herman Dune Live:
28.09. Darmstadt – Oettinger Villa
30.09. Passau – Zeughaus
01.10. Stuttgart – Schocken
02.10. Wetzlar – Kulturzentrum Franzis
03.10. Leipzig – Nato
04.10. Hamburg – Knust
05.10. Köln – Gebäude 9
07.10. Bremen – Schwankhalle

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